Header 2016 1



+ + + Coupon "Mein kleines Hörgeheimnis" von DIE HÖRWELT siehe unten: Angezeigt. + + +

Baeke Stapel271218Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 12/2018 vom 27. November 2018.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben aus dem Archiv lesen


bc-news Header4

 

Hauptstadt und Umland synchronisieren

Stadtforum Berlin diskutierte die gemeinsame Zukunft von Berlin und 50 Nachbarkommunen

 

BERLIN. Zu Beginn des dritten diesjährigen “Stadtforums“ am 12. November wies Moderatorin Cordelia Polinna von der Urban Catalyst GmbH auf das Hauptproblem hin, das im Auditorium Friedrichstraße diskutiert werden sollte: einerseits „ein rasantes Wachstum in Berlin und im Speckgürtel“ seit fünf Jahren, aber andererseits „eine langatmige Entwicklung von Verwaltung und Infrastruktur“.

Den dazugehörigen Vorträgen und Debatten lauschten rund 350 Interessierte.
Die Veranstaltung sollte über den sich gerade in Neuausstellung befindlichen Landesentwicklungsplan informieren, den Jan Drews von der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg vorstellte. Als dessen wichtigste Strategie wurde der Berliner „Siedlungsstern“ hervorgehoben: transeuropäische Korridore kreuzen sich in der Hauptstadt und bilden als Bahntrassen „Hauptachsen“ durch Berlin und Brandenburg, an denen sich die meiste Ansiedlung vollzieht. Entlang der Achsen werden „Mittelzentren“ wie Teltow und „Regionalparks“ wie der Teltow-Park (siehe BC, 06/17) ausgemacht, die für Daseinsvorsorge und Lebensqualität im Berliner Umland sorgen sollen.
Der ehemalige Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael von der Mühlen (SPD), nannte neben dem Landesentwicklungsplan weitere Entwicklungselemente wie Flächenpools, digitale Vernetzung oder Landesgesellschaften.  Er empfahl Wettbewerbe von regionalen „Leitbildern“ und „Regionalen“ (Kommunenzusammenschlüssen) in Brandenburg.
In einer Diskussion stellten die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (LINKE), und die Brandenburger Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD), das „Kommunale Nachbarschaftsforum“ vor, in dem sie seit Jahren versuchen, das Zusammenwachsen der beiden Länder voranzutreiben. Anfang der 1990er habe eine euphorische Stimmung geherrscht, die mit der gescheiterten Fusion 1996 endete. Im selben Jahr nahm man jedoch eine gemeinsame, integrierte Entwicklungsplanung auf, die sich erst in den letzten Jahren intensiviert habe. Dem jetzigen Druck vom Berliner Wohnungsmarkt stelle man erstens den Bau von 230.000 Wohnungen bis 2030 und zweitens die Strategie „Sprung in die zweite Reihe“ entgegen. Darunter verstehen sie die Unterstützung von Wirtschaft und Mobilität im zweiten Speckgürtel (z.B. Ludwigsfelde, Lübbenau, Eberswalde, …). So müssten Menschen, die in Berlin arbeiten, nicht teuer dort wohnen, wenn sie in Brandenburg eine gute Versorgung und Bahn- bzw. Straßenanbindung vorfänden.
Dies gilt natürlich auch für die Region TKS, wo noch Verbesserungen der Verkehrsführung insbesondere an der Querung des Teltowkanals erforderlich sind. Ein neuralgischer Punkt ist nach wie vor die Knesebeckbrücke, die als Behelfslösung Teltow mit Berlin-Zehlendorf verbindet. Um eine Veränderung zu erreichen, sprach der BÄKE Courier bereits im Juni Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, bei ihrer Rathausvisite an (siehe BC, 07/2018). Während des Stadtforums sprach der BC mit Ulrike Kessler von Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg ins Gespräch, die bestätigte, dass die Anbindung Knesebeckbrücke bereits Thema in ihrem Gremium sei. Eine diesbezügliche Anfrage zum Stand der Planung bei der Ministerin blieb bisher unbeantwortet.
Wer mehr zu den Themen Arbeit, Wohnen und Mobilität im Berliner Umland erfahren wollte, konnte sich dann einem von drei Foren mit weiteren Experten anschließen. In einem abschließenden Podiumsgespräch erörterten Lompscher und Schneider mit dem Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung von Treptow-Köpenick, Rainer Hölmer (SPD), und dem Bürgermeister von Hoppegarten, Karsten Knobbe (LINKE), wie man die Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg verstärken könne. Conrad Wilitzki

 

Quelle: Schautafel Stadtforum, Foto: CW

 

Ressort: Verkehr, Regionales, Politik

BC Angebot Header

 

  Mein kleines Hörgeheimnis von DIE HÖRWELT

 

Mein kleines Hörgeheimnis

 

 

 

 

 

  Lebendiger Adventskalender Stahnsdorf 2018

 

Lebendigen Adventskalender 2018

 

 

 

 

 

  "Mein Schlosspark Theater"

 

Steglitz-Museum

 

 

 

 
  Angebot der Woche: Hier ist Platz für Ihre Werbung!

Flyer Angebot

bc-themen Header2

  • Hauptstadt und Umland synchronisieren

    Stadtforum Berlin diskutierte die gemeinsame Zukunft von Berlin und 50 Nachbarkommunen

     

    BERLIN. Zu Beginn des dritten diesjährigen “Stadtforums“ am 12. November wies Moderatorin Cordelia Polinna von der Urban Catalyst GmbH auf das Hauptproblem hin, das im Auditorium Friedrichstraße diskutiert werden sollte: einerseits „ein rasantes Wachstum in Berlin und im Speckgürtel“ seit fünf Jahren, aber andererseits „eine langatmige Entwicklung von Verwaltung und Infrastruktur“.

    Weiterlesen...  
  • Eine andere Art des Gedenkens

    Ausstellung einer jüdischen Künstlerin im Neuen Rathaus

     

    TELTOW. Achtzig Jahre ist es her, seit mit der als „Reichskristallnacht“ verharmlosten Aktion am 9. November 1938 die systematische Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Juden in Deutschland eingeleitet wurde. Zum Gedenken daran, zeigt die Stadt Teltow eine besondere Ausstellung.

    Weiterlesen...  
  • Im Alter gemeinsam aktiv

    Seniorenbegegnungsstätte wird gut angenommen

     

    STAHNSDORF. Der unwiderstehliche Duft nach frischgebackenen Plätzchen hängt in der Luft. In der kleinen Küche sind die Frauen der „Kuchen- und Keksmanufaktur“ am Werk.

    Weiterlesen...  
  • Kein Pflegeheim im Buschgraben

    Gemeindevertreter für Erhalt des Grüngeländes – Suche nach neuem Standort

     

    KLEINMACHNOW. Die Erleichterung nach dem Beschluss der Gemeindevertreter im November war bei vielen riesig: Der Buschgraben wird als Grünfläche erhalten.

    Weiterlesen...  
  • Ein Haus, in dem alle mitmachen können

    Freizeitstätte Toni Stemmler bietet eine echt bunte Programm-Mischung

     

    KLEINMACHNOW. Ein Schaukasten vor dem Haus und drinnen eine ganze Wand voller Veranstaltungsinformationen – die Freizeitstätte „Toni Stemmler“ in der Hohen Kiefer 41 ist ein gefragter Ort nicht nur bei Senioren.

    Weiterlesen...  
  • Bahnbrücken und -zugänge in Vorbereitung

    Deutsche Bahn informiert Bürgerinitiative

     

    ZEHLENDORF. Im vollen Rathaussaal informierte Steffen Klatte, Projektleiter der Deutschen Bahn (DB) AG, am 13. November die Bürgerinitiative Zehlendorf über den Stand der Planungen zum Umbau des S-Bahnhofs auf deren 13. Bürgerversammlung (siehe BC, 06/18).

    Weiterlesen...  
  • Bleibende Probleme an der Ruhlsdorfer Straße

     

    TELTOW. In der Oktoberausgabe des BÄKE Couriers (siehe BC, 11/18) stand, dass der Ausbau der Ruhlsdorfer Straße „eine wesentliche Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer darstellt“. Das stimmt so nicht, denn an manchen Stellen ist meines Erachtens die Planung nicht zu Ende gedacht.

    Weiterlesen...  

       bc gewinnspiel button    
Hier die Gewinner des letzten BÄKE Courier-Rätsels!

        Twitterbutton  Folgen Sie uns auf Twitter!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok