Beitr├Ąge

Was die B├╝rger bewegt

Fragestunde mit Ministerin Kathrin Schneider

 

TELTOW. Teltow w├Ąchst: Wie geht's weiter mit der Verkehrsanbindung, der sozialen Infrastruktur und bezahlbarem Wohnraum? ÔÇô Zu diesen Fragen hatte der SPD-Ortsverein im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe ÔÇ×Teltow trifft...ÔÇť am 19. Juni die Brandenburger Ministerin f├╝r Infrastruktur und Landesplanung in den Stubenrauchsaal eingeladen.

Nach der Begr├╝├čung vom Vorsitzenden Sebastian R├╝ter, stand Kathrin Schneider den etwa 50 Teilnehmern Rede und Antwort. Ausgehend vom Landesentwicklungsplan, der gro├čen Leitlinie zur weiteren Entwicklung Brandenburgs, zu der auch die Mobilit├Ątsstrategie z├Ąhlt, brach Schneider das Thema auf die regionalen Gegebenheiten von Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf herunter. Dabei wurden die ├╝blichen Fragen zur S-Bahnverl├Ąngerung nach Stahnsdorf und die Zukunftsaussichten der Stammbahnstrecke angesprochen. F├╝r die Variantenplanung h├Ąlt das Land 6 Millionen Euro vor.
Als hei├čes Thema erwies sich die bevorstehende Sanierung der Rammrathbr├╝cke. Hier soll nach dem Willen des Baulasttr├Ągers w├Ąhrend der Bauzeit die einzige Verbindung nach Kleinmachnow gekappt werden. Eine Katastrophe nicht nur f├╝r den Durchgangsverkehr, sondern auch f├╝r jeden Einsatz von Feuerwehr oder Rettung. Inzwischen habe sich der Landkreis eingeschaltet und sich offiziell an die Seite der Kommune gestellt, warf B├╝rgermeister Thomas Schmidt ein.
F├╝r die Knesebeckbr├╝cke dagegen, dem Nadel├Âhr nach Zehlendorf, bedarf es einer l├Ąnder├╝bergreifenden L├Âsung.
Informationsbedarf gab es auch zur Entwicklung des Ruhlsdorfer Platzes. Dessen Gestaltung l├Ąge in kommunaler Eigenverantwortung, so Schneider. Nach Fertigstellung der Ruhlsdorfer Stra├če soll er endlich in Angriff genommen werden. Varianten zur Verkehrsf├╝hrung sind schon vor Jahren entwickelt und diskutiert worden. Nun h├Ąngt alles vom k├╝nftigen Verlauf der Landesstra├čen ab. Welche Variante realisiert wird, ist f├╝r die Teltower Wohnungsbaugenossenschaft von Bedeutung. Zum einen m├╝sste sie m├Âglicherweise f├╝r den Bau eines Kreisels Teile ihres Eigentums abgeben, zum anderen will sie 2020 am Ruhlsdorfer Platz bauen, um dringend ben├Âtigten, bezahlbaren Wohnraum f├╝r Studenten, junge Familien und Senioren zu schaffen.
Weitere Fragen und Hinweise der B├╝rger nahm die Ministerin als Hausaufgabe mit nach Potsdam. Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: UV

Ressort: Politik, Regionales

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