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U-Bahnhöfe nicht mehr gesperrt

BVG ermöglicht Barrierefreiheit für die FU

 

DAHLEM. An der Freien Universität (FU) hat das Wintersemester begonnen. Tausende Studienanfänger, die sogenannten Erstis, standen jedoch an den Campus-U-Bahnhöfen vor verschlossenen Türen.

Seit dem 25. September ließ die BVG an den U-Bahnhöfen „Podbielskiallee“, dem erst im Juli in „Freie Universität“ umbenannten „Thielplatz“ und „Oskar-Helene-Heim“ Aufzüge einbauen, um Barrierefreiheit zu ermöglichen. Am Bahnhof „Dahlem-Dorf“ fanden ebenfalls Sanierungen statt.
Da die Bahnsteige sehr schmal sind und die Züge während der Arbeiten nicht halten konnten, musste die Bahnlinie U3 bis zum 15. Oktober zwischen „Breitenbachplatz“ und „Krumme Lanke“ unterbrochen werden. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen fuhr die U-Bahnhöfe an.
Die seit Mai laufenden Bauarbeiten am Alfred-Grenander-Platz am Bahnhof „Krumme Lanke“ sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Das teilte der Optiker Christian Zech mit. Er ist Vorsitzender der Händlervereinigung „KLIG e.V. - Krumme Lanke Interessen Gemeinschaft“, die sich seit zehn Jahren für die Umgestaltung des Platzes engagiert und Gelder sammelt. Die neue „Strahlenoptik“ des Platzbodens wird nach Entwürfen der Bildhauerin Simone Elsing verwirklicht.
Die FU Berlin freut sich derweil, dass die U3 nicht nur ihren rund 30.000 Studierenden wieder voll zur Verfügung steht. Schließlich wirbt sie um Nachwuchs und Geschäftspartner einerseits mit ihrer ruhigen, grünen Lage in Dahlem und andererseits mit ihrer guten Anbindung nach Berlin-Mitte und Steglitz.
Momentan nehmen fünf Forschungsvorhaben der Universität an der „Exzellenz“-Förderinitiative teil. Und ab kommendem Jahr sollen sich an der Fabeckstraße im Gründungszentrum „FUBIC“ 60-80 Unternehmen mit bis zu 1.000 neuen Arbeitsplätzen ansiedeln. Conrad Wilitzki

 

Foto: MW

 

Ressort: Wirtschaft, Bildung, Verkehr

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