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Bauarbeiten im Freibad in vollem Gange

Edelstahlbecken können eingebaut werden

 

KLEINMACHNOW. Ein Besuch in diesen Tagen im Freibad hat mit baden gehen nichts zu tun. Beim Baustellenbesuch der beliebtesten Freizeitanlage in TKS läuft nämlich alles optimal, wenn die Bauarbeiter im Schwimmbecken stehen.

Mitte September präsentierte Freibad-Geschäftsführer Markus Schmidt den drei Bürgermeistern und der Presse den Stand der 2. und 3. Sanierungsmaßnahme, die bis Juni 2018 in einem Rutsch die Sanierung vollenden werden. „Wir liegen bestens im Zeitplan“, fasste Schmidt zusammen und ließ gar keinen Zweifel aufkommen: „Ein strenger Winter ist nicht erwünscht.“
Alle, die vielleicht hofften, die beiden Becken würden in Gänze in einer spektakulären Kran-Aktion eingesetzt, müssen jetzt etwas kleiner denken. Die Edelstahlbecken werden vor Ort montiert und zusammengeschweißt. Das Nichtschwimmerbecken ist bereits für die Installation des neuen Edelstahlbeckens ausgehoben. Alleine für die Lieferung und Montage der sechs Meter langen Beckenrandelemente musste ein 80-Tonnen-Kran anrücken. Schritt für Schritt werden die Elemente eingesetzt bis zum Boden und den Einströmkanälen, die im kommenden Jahr vor Ort zusammengeschweißt werden. Die Rutsche, das Schwimmmeisterhäuschen, Liegepodest und die Sprunganlage sind demontiert bzw. abgerissen. Die Rutsche kommt runderneuert wieder, alles andere wird neu gebaut.
Bis zur Saisoneröffnung und Einweihung des komplett sanierten Freibades am 1. Juni 2018 sind noch einige Meilensteine zu bewältigen. Der Einbau neuer Edelstahlbecken und Wassertechnik hat pünktlich am 4. September begonnen. In den Kiebitzbergen musste ausnahmsweise die Badesaison früher beendet werden.
In den nächsten Wochen werden die Kernbohrungen für das Schwimmerbecken vorgenommen, mit denen die Edelstahlkonstruktion arretiert wird. Die Maschinenhaus-Technik – sprich die stattliche Filteranlage –  wird abgezogen und neu aufbereitet. Die Warmwasser-Kollektoren für die vom Bundesumweltministerium zu 80 Prozent finanzierte Solaranlage werden im November geliefert und montiert. Das Betonpflaster der Wege rund um die beiden Becken wird abgerissen, kommt aber nicht weg. Es wird am Haus D wieder verwendet.
Summa summarum soll im Mai kommenden Jahres Wasser die Becken füllen. „Die ganze Wassertechnik muss richtig laufen“, betont Markus Schmidt. Erst mit der Freigabe durch den Landkreis dürfen die Badegäste anschwimmen – und zwar traditionell zuerst die drei Bürgermeister. Gesine Michalsky

 

Foto: Gemeinde Kleinmachnow, M.Bellack

 

Ressort: Wirtschaft, Unterhaltung, Regionales

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