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Flüchtlingsheim in Teltow

Müssen die Bewohner bald umziehen?

TELTOW. In der Oderstraße in einer kleinen Stichstraße befindet sich eins von zwei Flüchtlingsheimen in Teltow. Nun meldet die PNN, dass das Heim eventuell geschlossen werden müsste. Das Heim liegt nämlich im Gewerbegebiet. Dort dürfen Heime nur ausnahmsweise auf drei Jahre begrenzt betrieben werden. Der Eigentümer hat selbstverständlich ein Interesse an einer weiteren Nutzung als Heim, da ihm so regelmäßige Einnahmen zukommen. Der Kreis, der keine Kapazitäten zur Unterbringung hat, ist ebenfalls einer Fortsetzung des Betriebs gegenüber aufgeschlossen. Allein die Stadt Teltow scheint darauf zu bestehen, dass sich das Gewerbegebiet nicht langsam in ein Mischgebiet verwandelt. Immerhin ist die Stadt auf Gewerbesteuern angewiesen. Wie diese Haltung jedoch zu den Bekundungen der Teltower Politik passt, man wolle mehr Flüchtlinge aufnehmen, ist für einige schwer nachzuvollziehen. Kü, 30.06.20

Mehr tun für Insekten

Bald Preise für Ökogärten in Stahnsdorf?

STAHNSDORF. Die Grünen/Linken in Stahnsdorf beantragten in der letzten Gemeindevertretersitzung, an der der Autor dieser Zeilen als Gemeindevertreter beteiligt war, mehr Blühstreifen einzurichten und Nistkästen zu installlieren. Die Verwaltung erklärte, dass hier schon einiges getan worden sei und im Übrigen der Landkreis zuständig ist, wofür ja auch Kreisumlage in Höhe von 9 Millionen pro Jahr gezahlt werde. Kritisiert wurde an der Beschlussvorlage, dass erst wieder ein teures Konzept erarbeitet werden soll, für dessen Umsetzung dann eventuell kein Geld vorhanden sei. Fakt ist auch, dass Agro-Saarmund bereits 10 % landwirtschaftlichen Fläche, die die hiesige Genossenschaft unterm Pflug hat, mit Fördermittteln zu Blühflächen gemacht hat. Insgesamt so die Verwaltung sei Stahnsdorf eine Gemeinde, die nicht nur behauptet, grün zu sein, sondern auch ökologisch gut aufgestellt ist. Man einigte sich dann darauf, die 5000 Euro darauf zu verwenden, etwas für die Natur zu tun, ohne ein Konzept zu bemühen. Von mir selbst wurde angeregt, in Stahnsdorf Besitzer von Gärten auszuzeichnen, die besonders insektenfreundlich und naturnah sind. Diese Anregung wurde aufgegriffen und soll nun von der Verwaltung umgesetzt werden. Das Ziel ist ist dabei auch, die Privatinitiative zu stärken, Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde zu aktivieren und vielleicht auch durch das Prämieren von Mustergärten einer weiteren Verschotterung von Flächen entgegenzuwirken. Denn über Steinwüsten fliegen keine Bienen. Kü, 30.06.20

Schweres Verbrechen in Kleinmachnow

Frau vergewaltigt

KLEINMACHNOW. Die Gemeinde Kleinmachnow ist als idyllischer Vorort von Berlin bekannt. Doch nun ist dort ein schlimmes Verbrechen geschehen. Die MAZ, die Bild und auch die Berliner Morgenpost berichten übereinstimmend, dass eine junge Joggerin Höhe ehemaliges Panzerdenkmal an der Autobahn 115 vergewaltigt worden sein soll. Die Tat hat sich dem Vernehmen nach am Montag ereignet. Der Täter wird als 1,75 cm groß beschrieben. Er soll schlecht Deutsch sprechen und blaue Augen haben. Außerdem sei er nach Angaben des Opfers gebräunt gewesen. Laut § 177 Strafgesetzbuch wird Vergewaltigung mit einer Gefängnisstrafe von mindestens zwei Jahren belegt. Die Statistik weist pro Jahr in Deutschland fast 9500 Fälle von Vergewaltigung oder schwerer sexueller Nötigung aus. Die Aufklärungsquote lag dabei im letzten Jahr bei fast 85 %. Das ist im Übrigen leider nicht der erste Kriminalfall in der Gemeinde. 2011 wurde dort ein 11-jähriges Mädchen entführt, allerdings unversehrt wieder frei gelassen. Im März dieses Jahres kam es zu einer Messerstecherei unter jungen Migranten. Dennoch ist Kleinmachnow kein kriminalitätsbelasteter Ort. Insbesondere bei den Einbruchsdelikten ist seit Jahren ein starker Rückgang zu verzeichnen. Dem Opfer ist Stärke und Kraft zu wünschen, sich von den körperlichen und seelischen Verletzungen zu erholen. Kü, 29.06.20

Inselleben in Südwest

Pfaueninsel wieder geöffnet

ZEHLENDORF. Jetzt ist auch die Pfaueninsel wieder geöffnet, und zwar von Dienstag bis Sonntag. Am 27. Juni fuhr die erste Fähre zu der beliebten Havelinsel. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Gruppenbesuche sind allerdings noch ausgeschlossen. Abgesehen von den Pfauen, die der Insel den Namen gegeben haben, befinden sich auch zwei Wasserbüffel auf dem Gelände, um die Feuchtwiese frei zu halten. Die Pfaueninsel wurde natürlich auch schon von Fontane besungen, der vor über 140 Jahren dort noch ganz andere Tiere antraf: „Pfaueninsel! Wie ein Märchen steigt ein Bild aus meinen Kindertagen vor mir auf: ein Schloß, Palmen und Kängurus; Papageien kreischen; Pfauen sitzen auf hoher Stange oder schlagen ein Rad, Volieren, Springbrunnen, überschattete Wiesen; Schlängelpfade, die überall hinführen und nirgends; ein rätselvolles Eiland, eine Oase, ein Blumenteppich inmitten der Mark.“ Kängurus wird man heute dort vergebens suchen. Allerdings gibt es dort auch Schwarzmilan, viele Spechtarten, den Kormoran und die Nachtigall. Wer Glück hat kann sogar einen Seeadler erblicken. Ein Besuch lohnt also. Kü, 29.06.20

Kirche erhält Zuwendung

Zaunbau gesichert

STAHNSDORF. In der Gemeindevertretersitzung vom Mittwoch, bei der ich als Gemeindevertreter zugegen war, wurde eine Beschlussfassung vorgelegt, in der es um eine Zuwendung der Kirche Stahnsdorf von 25.000 Euro ging. Diese soll dem Zaunbau rund um den Stahnsdorfer Friedhof an der Sputendorfer Straße zugute kommen. Der Zaunbau wiederum sei nötig, weil der jetzige Zaun nicht ausreichend verhindert, dass Wildschweine auf das Gelände eindringen und es verwüsten. Die Kirche selbst, vertreten durch den Ortspfarrer Edert, will ebenfalls 25.000 Euro in die Einfriedung investieren. Um die Beschlussfassung entspann sich eine lebhafte Diskussion. Auf der einen Seite waren diejenigen, die meinten, die Kirche solle kirchliche Aufgaben selber stemmen. Schließlich würde man als Privatperson, so eine Gemeindevertreterin von BfB, auch kein Geld für einen Zaun vom Staat bekommen. Ein Fraktionsmitglied der CDU sprach sogar von der Kapitalgesellschaft, die die Kirche wäre. Vermutlich eine Anspielung auf die Liegenschaften, die der ev. Kirche gehören. Andere Stimmen verwiesen jedoch darauf, dass auf dem "Gottesacker" auch viele nicht-konfessionelle Personen beerdigt werden. Die Kirche nehme daher auch einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag wahr, den sie wegen zurückgehender Steuereinnahmen kaum noch erfüllen könne. Am Ende wurde der Antrag auf Unterstützung mehrheitlich beschlossen. Kü, 28.06.20

Brückenbau ist Daueraufgabe

Doch welche Brücke ist als nächste dran?

REGION. Es gibt von Süden aus betrachtet vier wichtige Brücken, die die Region TKS über den Teltow-Kanal verbinden. Da ist von Westen nach Süden betrachtet die Schleusenbrücke an der Schleuse, die Friedensbrücke in der Nähe der Bäke-Mühle, die Ramrathbrücke zwischen Teltow und Kleinmachnow, die sich zur Zeit im Bau befindet und für Stau sorgt, sowie die Knesebeckbrücke. Ab 2024/25 soll nun auch dieser Übergang zwischen Teltow und Zehlendorfer Damm angefasst werden. Der Tagesspiegel meldet aber nun, dass dies nur unter der Voraussetzung geschehen kann, dass keine andere Brücke im Südwesten saniert werden muss. Und da gäbe es noch eine Menge Überführungen auf der Strecke des Teltow Kanals bis Höhe Mariendorf. Denn saniert wird nach Priorität. Das bedeutet konkret, man zieht immer die Brücke vor, die der größte Sanierungsfall ist. Sollte alles nach Plan gehen, dann würde aber in vier Jahren gebaut. Vermutlich werden dann die Gewerbetreibenden rund um die Goerzallee wieder ihre Forderung aufmachen, LKW-Verkehr auf der Knesebeckbrücke, zu ermöglichen. Denn durch die neue Anbindung der Odertraße an die L77neu wäre es nun denkbar, zügig von der Autobahn und der L40 kommend, das Zehlendorfer Gewerbegebiet zu erreichen. Ob das den Teltowern gefällt, bleibt abzuwarten. Kü, 27.06.20

Illegaler Tilidin Handel aufgeflogen

Arzt aus der Region verhaftet

TELTOW. Die MAZ hat in ihrer Ausgabe vom 24.6. berichtet, dass ein Arzt aus Teltow in illegalen Tilidin-Handel verstrickt sein soll. Tilidin ist ein schmerzstillendes Mittel, das zur Gruppe der Opioide gehört. Es wird zur Behandlung bei starken und sehr starken Schmerzen eingesetzt. Wie bei vielen Medikamenten kann es bei regelmäßigem Gebrauch zu einer körperlichen Abhängigkeit kommen. Besonders gefährlich ist dabei die flüssige Form, die sofort ins Blut geht und ein Hochgefühl verschafft. Da Tilidin in der Vergangenheit als Droge missbraucht wurde, gilt seit 2013 die BtM-Verschreibepflicht. Das bedeutet, dass eine Verschreibung nur auf amtlichen Formblätter möglich ist, die von der Bundesopiumstelle herausgegeben werden. Bei dem Geschäft soll man folgendermaßen vorgegangen sein. Der Arzt hat vier Beschuldigten Rezepte ausgestellt, die in einer Apotheke in Neukölln eingelöst wurden. Der Umsatz soll dabei 70.000 Euro betragen haben. Die Region bleibt auch sonst nicht unbedingt verschont von Drogenhandel und Konsum. Der BÄKE Courier berichtete darüber im letzten Jahr. Besonders jungen Menschen kommen recht leicht an Cannabis ran, das in Berlin erworben und auch hier konsumiert wird. Die kleinen Tütchen, in denen die Droge verkauft wird, findet man zum Beispiel auch hinter dem Gelände, auf dem die Feuerwache in Stahnsdorf entstehen soll. Allerdings ist Alkohol trotz allem immer noch die beliebteste Droge bei jung und alt. Sie hat aber auch den Vorteil, legal zu sein. PM/Kü, 26.06.20

 

 

 

 

Polizeimeldungen

 

Einbruch in PKW

KLEINMACHNOW. In der Nacht zum 30. Juni wurde der Polizei der Einbruch in einen BMW am Mahlower Busch gemeldet. Fahrzeugteile wurden entwendet. Die Polizei sicherte Spuren und nahm Anzeige auf. PM/BC, 02.07.20

Diebstahl von PKW-Anhänger

STAHNSDORF. Zwischen dem Morgen und dem späten Nachmittag des 29. Juni wurde ein Anhänger mit dem amtlichen Kennzeichen B-E 1225 aus einer Parktasche an der Ruhlsdorfer Straße entwendet. Das Fahrzeug besitzt einen Gitteraufbau mit vorgesetzten weißen Plexiglasscheiben und war mit einem Kupplungsschloss gesichert. Die Polizei nahm Anzeige auf. PM/BC, 02.07.20

Sachbeschädigung an Kita

KLEINMACHNOW. In der Nacht zum 25. Juni wurde eine Statue auf dem Hof einer Kita am Adolph-Grimme-Ring mutwillig beschädigt. Die Polizei nahm Anzeige auf. PM/BC, 02.07.20

Redaktionsstand: 02.07.20

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