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Benjamin-Franklin-Krankenhaus bereit für Aufnahme von Corona Patienten

Die erste Verteidigungslinie steht

STEGLITZ. Im Benjamin-Franklin-Krankenhaus wurden mehrere Abteilungen verlegt, um Platz für Corona-Patienten zu schaffen. Auch stehen zurzeit Betten in Fluren, die normalerweise freigehalten werden müssen. Das Krankenhaus wäre im Falle einer Verschärfung der Krise nun in der Lage viele Kranke aufzunehmen. Schon vor über zehn Tagen hat man entschieden, dass alle nicht notwendigen OPs zurückgestellt werden, damit für den Ernstfall ausreichend Kapazitäten vorhanden sind. Besuche im Krankenhaus werden ebenfalls auf ein Minimum beschränkt. So dürfen nur noch in gut begründeten Ausnahmen Besuche stattfinden. Selbst Tumorpatienten können deshalb nicht damit rechnen, dass es Familenangehörigen erlaubt wird, nach ihnen zu sehen. Mit dieser Maßnahme will man erreichen, dass die Stationen möglichst virenfrei bleiben. Noch ist es zwar relativ ruhig. Einige Ärzte sprechen aber von der Ruhe vor dem Sturm. Ob es zum Sturm kommt, würden die nächsten zwei Wochen zeigen. KÜ, 30.03.20

 

Im Heim herrscht wenig Kontrolle

TELTOW. Im Gespräch mit einem Heimbewohner in der Potsdamer Straße 5 wird deutlich, dass der Corona-Virus dort noch nicht grassiert. Dennoch macht man sich Sorgen. Immerhin koche man gemeinsam in einer großen Küche. Ursächlich für die Furcht ist auch, dass viele Flüchtlinge das Heim jeden Tag Richtung Berlin verlassen, was auf Sozialkontakte in der Hauptstadt schließen lässt. Nach einer dadurch bewirkten Ansteckung könne das Virus jederzeit auch ins Heim getragen werden. Fraglich ist, ob alle Heimbewohner der Ernst der Lage verstanden haben und ob die Heimverwaltung die Angelegenheit nachdrücklich kommuniziert hat. Besonders bemängelt wurde schließlich auch, dass am Monat das Sozialgeld ausgeteilt werde, und zwar an die Flüchtlinge, die kein Konto haben oder noch im Asylbewerberverfahren sind. Gerade dabei bestehe eine hohe Ansteckungsgefahr, weil die Menschen dort eng zusammenkommen, um ihr Geld in Empfang zu nehmen. Ob man durch Ausdünnung der Heimbelegung eine Entspannung der Lage erreichen könnte, wird zurzeit bundesweit diskutiert. KÜ, 27.03.20

 

Saisonarbeitskräfte nicht ausreichend

Pflanzprozeß kann nicht nachgeholt werden

TKS. Man brauche Saionsarbeitskräfte. Daran lässt Dr. Tino Erstling vom Landesbauernverband keinen Zweifel. Denn was nicht gesät wird, kann auch nicht geerntet werden. Um die Kräfte zu generieren, gebe es die entsprechenden Plattformen, um Interessierte und Landwirte zusammenzubringen. Doch müsse sich jeder die Frage stellen, ob man auch für einen Lohn zu arbeiten bereit sei, der sich im Bereich des Mindestlohns bewege. Zur körperlichen Belastung komme auch die psychische Herausforderung. Denn wenn man aufblicke und feststelle, dass die zu bearbeitenden Reihen noch lang sind, komme mancher ins Grübeln. Warum rumänische Erntehelfer da weniger empfindlich sind, hänge mit einer Gewöhnung an harte körperliche Arbeit zusammen. Und natürlich hat auf dem Balkan jemand, der nicht arbeite kein Einkommen. Doch die Erntehelfer aus anderen EU-Staaten oder dem Ausland können zur Zeit nicht ins Land. Deshalb sollen es nun Flüchtlinge und Studenten richten. Es gibt zurzeit noch andere Sorgen. Das Wetter sei zwar sehr erfreulich, aber der Regen fehle. Wenn man sich den Wetterbericht für die nächsten 16 Tage anschaut, wird sich daran auch nichts ändern. Doch zumindest sind die Landwirte nicht stark vom Corona-Virus betroffen. Immerhin sind sie systemrelevant und verstärkte Ausfälle durch Krankheit würde die Lage nur noch verschlimmern. KÜ, 27.03.20

 

Tagesmütter von Pflicht entbunden

STAHNSDORF. Die MAZ hat über die schwierige Situation der Tagesmütter berichtet, die bis vor kurzem noch Kinder aufnehmen mussten, während die Kitas von dieser Pflicht entbunden sind. Laut Gemeindesprecher Reitzig der Gemeinde Stahnsdorf sind Tagesmütter seit gestern auch nicht mehr verpflicht, Tageskinder aufzunehmen. Ein entsprechender Beschluss sei auf Kreisebene getroffen worden. Insgesamt werden in Stahnsdorf circa 1050 Kinder in verschiedenen Einrichtungen, sei es Hort oder KItas, betreut. Von 84 Anträgen zur Notversorgung durch Kitas wurden insgesamt in der Gemeinde 74 positiv beschieden. Es handelt sich dem Vernehmen nach dabei um KInder, deren Eltern systemrelevante Tätigkeiten verrichten. KÜ, 27.03.20

 

Polizeimeldungen

Einbruch in Einfamilienhaus

STAHNSDORF. Am Nachmittag des 30. März wurde in eine Wohnung am Potsdamer Damm in Kienwerder eingebrochen. Die Polizei sicherte Spuren und nahm Anzeige auf. PM/BC, 02.04.20

Redaktionsstand: 02.04.20

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