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Baeke Stapel230620Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 6/2020 vom 23. Juni 2020.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben bis 2019 und ab 2020 aus dem Archiv lesen


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Unübersichtliche Verkehrsregelungen

Schilderwald für Schnell-Leser

STAHNSDORF. Die L77neu ist endlich eröffnet worden, nachdem es durch Klagen zu jahrelangen Verzögerungen beim Bau gekommen war. Die gut ausgebaute Strecke führt nun vom Stahnsdorfer Hof bis zur L40 Höhe Marggrafshof und soll helfen, den innerörtlichen Verkehr aus dem Ort herauszuführen.

Beim LKW-Verkehr ist dies auch schon zu spüren. Da bleibt zu hoffen, dass auch die PKW-Fahrer sich und den Anwohnern den Weg durch Stahnsdorf ersparen und um den Ort herumfahren. Abgesehen von der Entlastung für die Anwohner, hätte das auch für die Autofahrer den Vorteil, dass sie nicht ihren Führerschein verlieren, wenn sie einmal nicht wie ein Schießhund aufpassen. Auf dem Güterfelder Damm gilt nämlich nachts Tempo 30, obwohl es sich immerhin um eine wichtige Straßenverbindung handelt. Das ist aber vielen Autofahrern nicht klar, wie man aus eigener Beobachtung schließen kann. Nach den neuen Regeln der StVO wären, wenn man zum Beispiel dort 51 km/h führe, der Führerschein für einen Monat weg. Dazu gäbe es einen Punkt in Flensburg. Zu bezahlen hätte man dann noch 70 Euro. Insgesamt ein teurer Irrtum. Doch nicht nur in der Nacht, sondern auch tagsüber gilt an manchen Stellen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, auch vor der Lindenhof-Schule. Aber da wiederum nicht durchgehend, sondern von 6 Uhr bis 18 Uhr. So könnte man zwar von 18 Uhr bis 22 Uhr 50 km/h fahren, ansonsten aber nur 30. Das Ganze wird durch zwei verschiedene Schilder angezeigt, die in der Art, wie sie angebracht worden sind, den Autofahrer eher verunsichern, als aufklären.
Dem Wirrwarr begegnen will nun die Stahnsdorfer Verwaltung. Sie wendet sich deshalb nach Angaben des zuständigen Fachbereichsleiters an den Kreis, die für die Straße zuständige Verkehrsbehörde, um hier für eine vernünftige Regelung zu sorgen und Tempo 50 wieder überwiegend zuzulassen. Dabei hat sie die Straßenverkehrsordnung auf ihrer Seite. Diese bestimmt, dass man Tempo 30 nicht ohne Grund einrichten darf. Ein solcher wäre eine hohe Lärmbelastung. Diese ist nun dank der L77neu geringer, weshalb die Regelung zu ändern wäre. Dass die Temporegelung vor der Schule bleibt, ist dabei selbstverständlich. Denn es gilt hier Paragraph 45 der Straßenverkehrsordnung, der besagt, dass unter anderem vor Schulen und Kitas eine Geschwindigkeitsbeschränkung gilt. Doch auch dann, wenn man auf der restlichen Strecke bald wieder schneller fahren kann, sollte man sich nicht zu früh freuen, denn der Güterfelder Damm wird bald Kommunalstraße. Die Kommune wird sich dabei die Straße nicht in diesem Zustand überhelfen lassen, was in der Folge zu Baumaßnahmen und Behinderungen auf der Strecke führt. Ein Grund mehr, in Zukunft die Umgehung zu nutzen. Auch auf bundespolitischer Ebene tut sich schon wieder etwas. Verkehrsminister Andreas Scheuer will die brandneue Fahrverbotsregelung wieder entschärfen, weil er diese für unverhältnismäßig hält. So kann man mit dem großen Philosophen Heraklit von Ephesus schließen: Nichts ist so beständig wie der Wandel, besonders im Verkehr. Christian Kümpel, 26.05.20

 

Foto: Fünfmal 30 Kilometer pro Stunde auf der kurzen Strecke der Lindenstraße zwischen Stahnsdorfer Hof und Kirchstraße. Die Geschwindigkeitsmesstafel mit dem Hinweis „Schule, 30, in der Zeit von 22 bis 6 Uhr" wirft Fragen auf. Foto-/Grafikquelle: CA

 

Ressort: Verkehr

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