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+ + + Der nächste BC erscheint am 23. Juni. + + + Redaktionsschluss ist der 18. Juni. + + +

Baeke Stapel260520Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 5/2020 vom 26. Mai 2020.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben bis 2019 und ab 2020 aus dem Archiv lesen


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Auf die Spargelhöfe ist Verlass

Eine lehrreiche Tour für Menschen, die ihr Essen lieben

REGION. Auf unseren Straßen und Plätzen wird wieder das königliche Gemüse angeboten, das auf den Feldern rund um Beelitz angebaut wird. Die Kunden von Werder bis Wilmersdorf freut es, doch wie ist die Stimmung in diesen Tagen auf den Spargelhöfen?

Wie geht es dem Naturprodukt und sind genügend Erntehelfer auf den Feldern, also, ist der Nachschub gesichert? Wir haben uns für Sie umgeschaut.
„Warten und Geduld mitbringen“, heißt die aktuelle Zauberformel auf dem Land. Auf dem nahe gelegenen Spargelhof Diedersdorf kauft man den frisch gestochenen weißen Spargel mit dem vorgeschriebenen Abstand an mehreren Schaltern hinter Plexiglas. Statt für die Bewirtung von Gästen, wird der Platz für Ausgabestellen genutzt – Parkplatz inklusive. Die Spargelfelder liegen auch weiter entfernt vom Hof. Aushilfen für die Ernte werden nicht gesucht. Man habe sehr viele Bewerbungen, zum Beispiel von Studenten, erhalten, aber keinen Bedarf, heißt es. Gegenüber der Ausgabestelle befindet sich das Wohnheim für die Saisonarbeiter aus Osteuropa, die von hier per Busshuttle auf die Felder gebracht werden.
In Siethen nimmt der Chef sich die Zeit, uns von seinem Spargel und dem Geschäft damit zu erzählen. Er erwarte jeden Augenblick seine polnischen Erntehelfer, die noch an der Grenze festsäßen. Man kenne sich von Familie zu Familie und habe über die vielen Jahre ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut. Erntehelfer neu einzuarbeiten könne er aus Altersgründen nicht mehr. Auch würden die Spargelpflanzen schnell von Anfängern zerstört, wenn sie falsch stechen. Seine Felder liegen auf der Fläche ehemaliger Berliner Stadtgüter in direkter Nachbarschaft zum Hof. Und auch die Frage, was der Unterschied zwischen weißem, grünem und grünviolettem Spargel sei, erklärt er: Licht und Chlorophyll sind dafür verantwortlich. Das Aroma des aus dem Boden gewachsenen grünen Spargels sei intensiver, das gefalle ihm.
Bis Ende Juni wird der weiße Spargel, der die aufgehäuften Dämme braucht, um vom Licht ferngehalten zu werden, geerntet. „Die Trockenheit ist nicht schön", sagt der Spargelbauer. Auch die Restaurants konnten aktuell nicht beliefert werden, damit entfalle ein wichtiger Absatzmarkt für die diesjährige Ernte.
Beelitzer Spargel vom Syring- und dem Jakobshof stehen an den Verkaufsständen in TKS hoch im Kurs. Vor Ort kommen bei Syrings jetzt Spargelgerichte in Bio-Qualität zum Mitnehmen oder sogar im Versand vom Familienhof gut an – auch grüner. Die Speisekarten auch vom Jakobshof findet man im Internet. Beide Höfe sind mit ausreichend Saisonkräften für die Ernte versorgt, erfährt man von den Verkaufsmitarbeitern. Man habe auf den letzten Drücker noch die bewährten bulgarischen und rumänischen Erntehelfer eingeflogen, erfährt man am Stand der Jakobshöfe, die auch als erste in der Region Spargel anbieten konnten.
Bei Busendorf/Beelitz bewirtschaftet Familie Simianer 300 Hektar Ackerfläche. Als erster regionaler Spargelbaubetrieb wirbt der traditionelle Hof damit, sich auf den Anbau von Grünspargel in größerem Umfang zu fokussieren. Die Spargelstübchen auf dem Hof bleiben wie alle Restaurants leider geschlossen. Hier werden übrigens Mitarbeiter gesucht, nicht für die Ernte, aber für die Verkaufsstände. Gesine Michalsky, 28.04.20

 

Foto: Kilometerlange Spargeldämme findet man zahlreich in Brandenburg. Fotoquelle: CA

 

Ressort: Regionales

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  • Unübersichtliche Verkehrsregelungen

    Schilderwald für Schnell-Leser

    STAHNSDORF. Die L77neu ist endlich eröffnet worden, nachdem es durch Klagen zu jahrelangen Verzögerungen beim Bau gekommen war. Die gut ausgebaute Strecke führt nun vom Stahnsdorfer Hof bis zur L40 Höhe Marggrafshof und soll helfen, den innerörtlichen Verkehr aus dem Ort herauszuführen.

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  • Wasserwerke gut gerüstet

    Zahlen des Wasserzweckverbandes „Der Teltow“ zeigen verändertes Verhalten im Corona-Stillstand

    KLEINMACHNOW. Wenn es wie in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie nur noch einen Lebensmittelpunkt gibt, nämlich die eigenen vier Wände, dann erhöht sich der Konsum von Trinkwasser in den Haushalten in TKS.

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  • „Die Imkerei macht süchtig“

    Hilfreich verbunden: Imker in TKS bauen Internetpräsenz aus/ Frischer Wind im Imkerverein mit dem neuen Vorsitzenden Martin Karabensch

    GÜTERFELDE. Für die Imker in unserer Nachbarschaft beginnt nun die Haupttracht mit der Robinie. Die Honig-Saison in unserer Region geht erst zu Ende, „wenn die Linden blühen, dann ernten die Bienen ihren Nektar noch einmal an einer Massentracht ab“, erklärt der neue Vorsitzende des Imkervereins Region Teltow e. V., Martin Karabensch, „danach stellen die Bienen das Nektarsammeln für dieses Jahr langsam ein“.

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  • 85 Jahre Siedlungskirche

    Pfarrer Karzek entdeckt historische Bedeutung seines Vorgängers

    TELTOW. Der ehemalige Teltower Pfarrer Thomas Karzek (siehe BC 09/18) hat sich an die hiesige Kirchengeschichte gewagt: Zum 85. Jubiläum der Siedlungskirche in der Mahlower Str. 150A hat er Artikel zum Wirken des Pfarrers Hans Böhm geschrieben und auch eine Wikipedia-Seite angelegt.

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  • Flexibilität ist das A und O

    Mädchentreff bietet Arbeit in kleinen Gruppen an

    TELTOW. „Wir dürfen wieder öffnen!“ Es ist schwer zu beschreiben, wie viel Freude in diesem einen Satz von Janke Rehse mitschwingt. Nur kurz unterbricht die Leiterin der MädchenZukunftsWerkstatt (MZW) den Frühjahrsputz, mit dem die Räumlichkeiten in der neuen Wohnstadt auf Hochglanz gebracht werden sollen.

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  • Kamenzer Damm: Zeit drängt

    Extra-Förderung für Viertel noch vor Bahnhofsbau

    LANKWITZ. Noch vor dem kommenden Bahnhofsbau kann für das Viertel am Kamenzer Damm Extra-Förderung beantragt werden.

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  • „Der Kampf geht bis heute“

    Dem Biologen Dr. Gerhard Casperson zum 90. Geburtstag

    KLEINMACHNOW/REGION. Am 19. März wurde der Biologe Dr. Gerhard Casperson 90 Jahre alt. Der BÄKE Courier traf den Naturschützer im Wald am Machnower See unterhalb der Hakeburg.

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