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Baeke Stapel261119Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 12/2019 vom 26. November 2019.

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Ohne Sinn und Verstand

Feuerteufel zündelten vielerorts – Mehr als nur eine Pressemeldung

"Nr. 2248: Stahnsdorf, Brandstiftung an Mülltonnen Donnerstag, 5.9. 2019, 00:14 und 02:53 Uhr: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Polizei zu zwei Mülltonnenbränden nach Stahnsdorf gerufen.

Zunächst wurde gegen 00:14 Uhr in der Wilhelm-Külz-Straße der Brand eines Abfallbehälters gemeldet. Zeugen hatten den Brand bemerkt, der durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte. Ihr gelang es, das Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohngebäude zu verhindern. Durch den Brand wurden aber angrenzende Zäune und Bäume beschädigt, sodass ein Sachschaden von etwa 5.000 EUR entstand. Gegen 02:53 Uhr in der gleichen Nacht wurde der Polizei ein Brand von Mülltonnen an einem Supermarkt in der Annastraße gemeldet. Auch hier konnte die Feuerwehr den Brand zügig löschen und ein Übergreifen auf ein angrenzendes Gebäude verhindern." (PM der Polizeidirektion West, 5.9.2019) STAHNSDORF. Die Fassungslosigkeit ist immer noch groß. Noch größer ist die Erleichterung, dass nicht mehr passiert ist. Seit Wochen wurden immer wieder im Schutz der Dunkelheit Wahlplakate an Laternen angezündet. In der Nacht vom 4. auf den 5. September dann Mülltonnen, unmittelbar vor einem Wohnhaus mit großer Hecke, dichten Büschen und hohen Bäumen. Wer macht so etwas? Personen, die vielleicht noch feucht hinter den Ohren sind und nicht realisieren, dass nach der langen und extremen Trockenheit alles von einem Augenblick auf den anderen wie Zunder brennen kann? Ist es Geltungssucht, Zerstörungswut, Frustration oder gar Pyromanie? Oder war/en der/die Feuerteufel "einfach nur" zugekifft und/oder betrunken? Nur der Tatsache, dass eine der drei älteren Bewohner|innen des Hauses ihr Schlafzimmer zur Straße hin hat und bemerkte, dass die dichte, fünzig Jahre alte Hecke lichterloh in Flammen stand und aufmerksamen Zeugen, die die Feuerwehr alarmierten, ist es zu verdanken, dass dieser "Streich" nicht in einer Katastrophe endete. Haus und Hof des bekannten und beliebten Stahnsdorfer Künstlers Eberhard Trodler hätten niederbrennen, angrenzende Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden können. So sind es "nur" ein verbrannter Zaun, bizarr anmutende verkohlte Reste einer Hecke und durch die Hitze gesprungene Fensterscheiben. Trodler und seine beiden Schwestern sind auch Tage nach dem Ereignis noch fassungslos. Menschen, die selbst schon viele Schicksalsschläge verkraften mussten und dennoch stets für andere da sind, sich seit Jahrzehnten aktiv für die Gemeinde und Region engagieren. Erst kürzlich wurde in Kleinmachnow eine Bronzefigur der verstorbenen Künstlerin Emma Maria Lange von Vandalen mit Teer übergossen (s. BC 08/19). Für Trodler völlig unverständlich, aber kein Grund, zu lamentieren. In tagelanger Arbeit hat er die Figur samt Sockel mühevoll gereinigt. Die Kosten, die durch die Zündelei vor seinem Haus entstanden sind, wird er zum Teil selbst tragen müssen. Die zu einem einzigen Klumpen verschmolzenen Müll- und Papiertonnen wurden inzwischen entsorgt und ersetzt, der Zaun vorerst provisorisch repariert. Der Unterstützung bei der Beseitigung der Schäden kann er sich durch Familie, Freunde, Bekannte aber sicher sein. Claudia Anschütz, 24.09.19

 

Foto: CA
Foto klein: privat

 

Ressort: Regionales, Polizeimeldungen

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