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Baeke Stapel090719Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 07/2019 vom 09. Juli 2019.

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Ausflugstipps mit Gerhard Casperson

Eiszeitliche Spuren im Teltow von Blankensee aus entdecken

 

REGION. „Der Teltow“ – diese ganz besondere Landschaft stellte in einem sehr gut besuchten Vortrag Biologe Gerhard Casperson jüngst vor. Dieser regte an, unsere Region zu Fuß, zu erkunden.

Wir haben ein paar Ausflugstipps aus dem Vortrag des Ehrenvorsitzenden vom Förderverein Landschaftsschutzgebiete Buschgraben/Bäketal zusammengefasst. Die einmaligen Beobachtungen abseits der ausgetretenen Pfade lohnen sich.
Viele Ziele liegen rund um den Blankensee: die Glauer Berge, Körzin am Königsgraben oder das Vogel-Beobachtungszentrum am Pfefferfließ. Wer´s ein wenig weiter weg mag, dem seien die Gipsberge bei Sperenberg empfohlen. Der Blick für die eiszeitlichen Spuren im Teltow kann man hier vielleicht ein wenig schärfen.
Der Landschaftsraum ist eine von den Flüssen Nuthe und Nieplitz sowie Notte und Dahme und dem Baruther Urstromtal begrenzte Hochfläche. Bis zu 300 Millionen Jahre zurückblicken, kann man auf dem 80 Meter hohen Gipsberg am Rande des Teltow. Damals dehnte sich das so genannte Zechstein-Meer über Mitteleuropa aus. Es entstanden durch Salzablagerungen die Gipsberge in sehr komplexen geologischen Prozessen. Zum vielfältigen Nutzen – bis 1957 wurde in Sperenberg Gips abgebaut. Inzwischen bilden die gefluteten Brüche längst ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger.
Salz kommt auch in den Seen der Nieplitzkette an die Oberfläche. Blankensee, Grössinsee, Schiasser-, Gröbener- und Siethener See bergen Spuren der Überflutung Norddeutschlands. Beschrieben haben als erste die Bewohner von Gröben im mittelatlerlichen Kirchenbuch die Salzflora. Die in den 80er Jahren zerstörten artenreichen Salz-Wiesen werden seit 2006 von der Naturwacht rekultiviert. Pflanzen mit viel sagenden Namen wie, Meerstrand-Aster sind wieder bei Kietz südwestlich von Gröben zu entdecken.
Dass Kanäle wie das Pfefferfließ oder der Königsgraben bei Körzin Wasser aus den Niederungsgebiet der Nieplitz in die Nuthe führt, das hat Friedrich der Große veranlasst. Der förderte damit die Landwirtschaft. Jetzt befindet sich in Stangenhagen ein Paradies für Vögel. Von einem Beobachtungsturm nimmt man faszinierende Bilder von Fischadlern, Gänsetruppen, Kranichen und Silberreihern mit. Wo früher  Landwirtschaft war, hat sich ein Flachsee gebildet. In die Höhe geht es, um einen in Brandenburg einmaligen Kiefernwald zu entdecken. Auf den Glauer Bergen bietet sich dem Wanderer ein romantischer Ausblick.
Zum Vormerken: Der Förderverein lädt am 24. November zum Ausflug und zwar zur Vogelbeobachtung an den Blankensee. Alle Informationen auf www.buschgraben-baeketal.de
Und noch ein Tipp für Blankensee-Besucher: Das Wildtiergehege Glauer Tal öffnet im Herbst täglich von 10-17 Uhr seine Tore. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Natur, Umwelt, Kultur

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  • Viele Tore – stolze Kicker

    Fußballturnier der Kitas auf Jahn-Sportplatz ausgetragen

     

    TELTOW. Ein Ball, grüner Rasen und viele flinke Beine: Bereits zum neunten Mal fand der Kita-Cup, den das Unternehmen „MenschensKinder Teltow“ mit Unterstützung des Teltower FV 1913 alljährlich ausrichtet, statt.

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  • Still ruht der Teich

    Am Düppelpfuhl dümpeln die Bauarbeiten und vertreiben seine Freunde

     

    KLEINMACHNOW. Dem Düppelpfuhl und dem ihn umgebenden Park geht es nicht gut. Dabei sollte das eiszeitliche Gewässer am Ortseingang von Kleinmachnow einer Kur unterzogen und das Naherholungsgebiet verschönert werden.

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  • Die Krux mit den Straßensperrungen

    Umleitung, Abkürzung? Nicht durch unsere Straße.

     

    STAHNSDORF. Straßenbaumaßnahmen bringen Umleitungen mit sich und so mancher entdeckt auf diese Weise nicht nur die eine oder andere Abkürzung, sondern auch seinen Heimatort ganz neu.

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  • Keine Beruhigung für die Mieter

    Deutsche Wohnen trotz CDU-Vermittlung in der Defensive

     

    ZEHLENDORF/LANKWITZ. Deutschland ist im Grundgesetz als „demokratischer und sozialer Bundesstaat“ definiert (Artikel 20), woraus u.a. folgt, dass Grund und Boden bei Bedarf gesetzlich sozialisiert werden können (Artikel 15). Seit etwa zwei Jahren versuchen daher zehntausende Berliner mit dem Bündnis „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, Artikel 15 praktisch zum ersten Mal zur Anwendung zu bringen.

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  • Hinweisschilder für Hindenburgdamm

    Neue Geschichtsdebatte um Straßennamen

     

    LICHTERFELDE/STEGLITZ. Am Nord- und Südende des Hindenburgdamms sollen Hinweisschilder angebracht werden, die über den einstigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847-1934) informieren.

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