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Baeke Stapel250918Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 10/2018 vom 25. September 2018.

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Viel Altes erhalten und das Klima schützen

Wassergebundene Wegedecken machen oft Beton auf Gehwegen überflüssig

 

KLEINMACHNOW. Wie bewährt sich eine so genannte wassergebundene Decke im Alltag? Nicht nur in unserem Ort sind viele Straßen und Gehwege schlecht oder gar nicht befestigt und harren einer Erneuerung.

In Zeiten von Klimawandel und Kosten-Einsparmöglichkeiten sind Erfahrungen mit wassergebundenen Wegedecken sehr gefragt – wie kann man sie bauen und was weiß man über ihre Belastbarkeit – das wollten wir genauer wissen.
Die Firma Hansegrand hat auf Einladung der Bürgerinitiative Sommerfeld-Siedlung Gemeindevertretern vor Ort technische Lösungen für die Seitenstreifen in den 12 Siedlungstraßen vorgestellt. Seit 30 Jahren entwickelt und produziert die Firma Klimabaustoffe, also Gesteinsmischungen, mit denen Wege entsiegelt werden, um Regenwasser versickern zu lassen. Das nützt in den Straße der Sommerfeld-Siedlung den Bäumen und allgemein dem Klima, weil mit den atmenden Materialien die Umgebungsluft runtergekühlt wird, sagen die Fachleute.
Entsprechend den Nutzungsarten bietet Hansegrand unterschiedliche Schichtbauweisen ihrer mineralischen Produkte an, also von Hartsteinsplitten, bindigem Spezialkies und Natursanden. Trag-, Zwischen- und Deckschicht werden dabei exakt aufeinander abgestimmt. Fein- oder mittelkörnig von fast null bis elf Millimetern Durchmesser, die Mischung bindet das gesamte Gefüge. Man erreicht Wegdecken, die belastbar sind wie Bitumenbeläge. Dazu müssen Staubminimierung sowie Ebenheit auch bei Belastung passen. Viele gelungene Projekte von Radwegen bis zu Parkplätzen zeigen den Erfolg. Die Pflege, so Hansegrand, ist kostengünstig und handhabbar.
Sven Hannemann, arbeitet für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) als Landschaftsarchitekt und ist Anwohner der Sommerfeld-Siedlung. Er hat der BI seine Erfahrungen geschildert. „Wir verwenden unterschiedliche wassergebundene Decken auf Wegen und Parkplätzen mit sehr guten Ergebnissen“, erklärte er. Für den Parkplatz am Schloss Babelsberg ist zum Beispiel die haltbarste Variante gewählt worden, „und die ist für das Befahren geeignet“. Der Landschaftsarchitekt ist sich sicher: „Wassergebundene Wege sind die einzige vernünftige Lösung in Zeiten des Klimawandels. Dass der Gehweg im Steinweg einseitig gepflastert wurde, sei dennoch eine richtige Entscheidung gewesen: „Das ist ein zentraler Schulweg.“ Die Siedlungsstraßen seien aber so wenig befahren, sagt Hannemann, dass er die Flächen der Seitenstreifen mit wassergebundenen Decken ausreichend gesichert sieht. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales, Soziales

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  • Trotz Baustellen und Staus

    Regiobus arbeitet an Verbesserung seines Beförderungskonzepts

     

    REGION. In der TKS-Region wird dem Öffentlichen Personalnahverkehr (ÖPNV) das Umsetzen seines Ziels, mehr Autofahrer für das Umsteigen auf den Bus zu gewinnen, nicht leicht gemacht. Dafür sorgen nicht zuletzt die Langzeitbaustellen in allen drei Orten.

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  • Ruhlsdorfer Fest ohne Rübchen

    Beliebte Produkte statt frischer Ware für die Gäste

     

    TELTOW/RUHLSDORF. Es zeichnete sich bereits vor der Aussaat im August ab: Mit den Teltower Rübchen könnte es knapp werden.

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  • Gipfeltreffen in Kleinmachnow

    Von der Mülldeponie zum grünen Hügel mit Rodelbahn: Stolper Berg eröffnet

     

    KLEINMACHNOW. Großer Andrang herrschte bei der gelungenen Eröffnung des Stolper Berges als öffentliche Grünanlage: Anwohner, Gemeindevertreter und die für den Umbau der Mülldeponie zum Naherholungsgebiet zuständigen Mitarbeiter der P&E eroberten gemeinsam den Gipfel – und dann sorgten Kleinmachnower Alphornbläser auch noch für alpine Stimmung.

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  • Seniorenbegegnungsstätte wird eröffnet

     

    STAHNSDORF. In dem seit längerem leerstehenden ehemaligen Lebensmittelgeschäft Hamberger wird am 28. September offiziell die neue Seniorenbegegnungsstätte für die Gemeinde Stahnsdorf eröffnet.

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  • Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet

    Weiteres Hinweisschild am S-Bahnhof enthüllt

     

    TELTOW. Nun ist die vierte Städtepartnerschaft offiziell besiegelt. Nach Gonfreville in Frankreich, Ahlen in Nordrhein-Westfalen und Zagan in Polen, unterhält Teltow künftig auch eine Beziehung zu einer Stadt außerhalb Europas – Rudong in der Volksrepublik China.

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  • Viel Altes erhalten und das Klima schützen

    Wassergebundene Wegedecken machen oft Beton auf Gehwegen überflüssig

     

    KLEINMACHNOW. Wie bewährt sich eine so genannte wassergebundene Decke im Alltag? Nicht nur in unserem Ort sind viele Straßen und Gehwege schlecht oder gar nicht befestigt und harren einer Erneuerung.

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  • Zweiter Bauabschnitt fast geschafft

    Die Alte Dorfkirche offenbart weiteren Sanierungsbedarf

     

    ZEHLENDORF. „Besser man macht es gründlich, als zu schnell“, meint Eckard Siedke, Professor im Ruhestand. Er ist von der evangelischen Gemeinde beauftragt, die Sanierung der Alten Dorfkirche zu begleiten und beobachtet den Baufortschritt mit großer Anteilnahme.

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