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Baeke Stapel090719Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 07/2019 vom 09. Juli 2019.

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Ein steiniger Weg

Rückblick auf die Neugestaltung des Alfred-Grenander-Platzes am U-Bhf. Krumme Lanke

 

ZEHLENDORF. Die Baumaßnahmen am Alfred-Grenander-Platz stehen kurz vor Abschluss. Der BÄKE Courier sprach deshalb mit dem Vorsitzenden der Krumme Lanke Interessen Gemeinschaft (KLIG), Christian Zech, über den langwierigen Umgestaltungsprozess.

BÄKE Courier: Herr Zech, was war der Auslöser für den Umbau des Platzes?
Christian Zech: Die Initiative für die Neugestaltung erfolgte meinerseits vor 15 Jahren. Das Gelände vor dem U-Bahnhof war verwahrlost: ungepflegtes, kaputtes Pflaster, keine Beleuchtung, marode Fahrradständer...
Meine erste Aktion war die Anlage des 50 Meter langen Beetes in der Fischerhüttenstraße. Mit  Anliegern habe ich zeitgleich die KLIG gegründet, zu der inzwischen Geschäftsleute, Vermieter, Hausverwaltungen, das Krankenhaus „Waldfriede“ und das „Haus am Waldsee“ gehören. Unser Ziel war nicht nur die Aufenthaltsqualität für alle zu verbessern, sondern auch das einzigartige Baudenkmal des Bahnhofs wieder ins rechte Licht zu rücken. Dafür haben wir den Platz von Litfaßsäulen, Telefonzellen und unbrauchbaren Fahrradständern usw. entrümpelt.

BC: Wie konnten Sie den Stadtbezirk überzeugen?
CZ: Die ersten Pläne, die wir mit einem renommierten Gartenbauarchitekten erstellt hatten, wurden im Bezirksamt abgelehnt. Dann haben wir vor 10 Jahren einen neuen Entwurf der Wannseer Bildhauerin Simone Elsing mit dem Baustadtrat der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Architektenbüro Annabau hat dann gute Simulationen für die BVV visualisiert. Wir als KLIG räumten zudem den Platz auf und veranstalteten ab 2004 sieben Benefiz-Straßenfeste, um Spenden zu sammeln. Seit wir für unser Engagement 2006 den Sonderpreis im Wettbewerb „MittendrIn Berlin!“ gewannen, hatten wir auch den damaligen Bezirksbürgermeister  auf unserer Seite.

BC: Wie verlief die Zusammenarbeit mit dem Bezirk?
CZ: Zunächst war es schwierig, dass sich Bezirk,  KLIG und die Eigentümergemeinschaft auf einen Architekten und eine Baufirma einigen. 2017 ging es dann endlich los mit dem Umbau (siehe BC 16/17). Wir teilten uns über eine halbe Million Euro Investitionskosten: 300.000 der Bezirk und je 120.000 Euro wir und die Eigentümergemeinschaft.
Unglücklicherweise hatte sich der Bezirk für die Straßenbaufirma „Stradeck“ entschieden, die für einige feine Details im Plan gar nicht empfänglich sein konnte, so z.B. zu den „Strahlen“ im Boden und den Kanten. Der Bezirk war leider bei drei Vierteln der 60 Baubesprechungen  nicht zugegen. Außerdem war die Bauzeit der Firma ein Desaster: Sie war  auf fünf Monate angelegt und wir haben jetzt 16 Monate hinter uns.

BC: Wie entwickelte sich die Stimmungslage im Umfeld der Baustelle?
CZ: Wir Geschäftsleute haben teilweise sehr hohe Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Wir hatten sogar einen Austritt aus der KLIG. Viele Kunden und Passanten reagierten verärgert auf die langen Bauarbeiten und beschimpften mich zum Teil. Andere hielten zu uns mit Lob, die hohen Spendensummen der Vergangenheit nicht zu vergessen. Ich bin froh, dass wir nun endlich zum Ende kommen. Die Mülleimer, das Holz auf den Bänken und einige Pflanzen fehlen noch. UV/CW

 

Foto: UV

 

Ressort: Regionales, Soziales, Politik

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