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Baeke Stapel310718Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 08/2018 vom 31. Juli 2018.

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Fehlende Baumkrone erinnert an Flugzeug-Absturz

Auf den Spuren des 2. Weltkriegs mit der Volkshochschule und dem Heimatverein

 

KLEINMACHNOW. Bei herrlichem Exkursionswetter lauschten zahlreiche Besucher einem spannenden Zeitzeugenbericht von Günter Käbelmann über „Die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf Kleinmachnow“.

Und der hier geborene Ortschronist, der zum Kriegsende neun Jahre alt war, konnte darüber sehr viel berichten. Sein Vater arbeitete im Ort als Gärtner und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Gausame Geschichten mit ihren dramatischen Konsequenzen zählten damals zum Alltag eines neugierigen Kindes. Bis heute sammelt Günter Käbelmann Belege dafür, was wirklich in der Kriegszeit in Kleinmachnow geschah.
Einmal im Monat veranstaltet die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit dem Heimatverein sonnabends Vor-Ort-Vorträge unter dem Titel „“Historisches Kleinmachnow“. Am 21. April trafen sich die Geschichts-Interessierten passenderweise an der Friedensbrücke: Vor 73 Jahren, am 22. April 1945, marschierte die Rote Armee über den Teltowkanal. Am 8. Mai konnte dann endlich die Kapitulation gemeldet werden – es ist auch ein Tag des Gedenkens an die Kriegstoten.
Auf dem Weg zum Nordahl-Grieg-Mahnmal ist auf der anderen Uferseite das Forsthaus zu erkennen. „Es war eines der ersten Häuser, das russische Soldaten besetzten“, berichtet Käbelmann. Seine Erinnerung ist kein bisschen verblasst. Vom gegenüberliegenden Turm der Hakeburg beschossen zwei deutsche Soldaten den Kriegsfeind. Doch die russische Gegenwehr war stärker, sie zerstörten mit ihren Geschossen den Turm – die beiden Soldaten starben und die wenigen Männer im Ort mussten die Leichen bergen.
Der Tod prägte den Alltag der Lebenden. Am Gedenkstein für einen von drei über Kleinmachnow abgeschossenen und abgestürzten alliierten Bombern sitzt die Gruppe genau an der Abschussstelle am Machnower See. „Mein Großvater wurde zum Löschen hierher gerufen“, berichtet Käbelmann und zeigt auf die dicken Buchen, die damals den Feuerwehrleuten als Schutz vor dem enormen Feuer und der Hitze dienten. „Ich lauschte an der Tür und hörte den schrecklichen Schilderungen über die Leichenfunde zu, das war am 2. Dezember 1943.“ Unter den Opfern war Norwegens berühmter Dichter. Der Vorsitzende des Heimatvereins Dr. Axel Müller zeigt noch auf die Krone einer Buche – die fehlt nämlich seit dem Flugzeug-Absturz.
Ein einmaliges Gedenkbuch, das die Kleinmachnower Opfer des zweiten Weltkrieges dokumentiert, ist dem Ortschronisten zu verdanken. Es steht in der Bibliothek. Die nächste Exkursion geht am 26. Mai in die Sommerfeld-Siedlung, Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Stammbahn Ecke Meisenbusch.
Im Herbst plant die VHS eine neue Reihe  mit dem Heimatverein, in der das oberirdische und unterirdische Kleinmachnow betrachtet wird: Denkmale, LitfaĂźsäulen, Hydranten und Kanaldeckel, Lampen, Telefonhäuschen oder Fahnenstangen sowie Wasser- und Abwasserkanalisation, Bunker, Kirchengewölbe, BrĂĽcken-Höhlungen, Geheimgänge und Verliese werden unter die Lupe genommen. „Dabei kommen sicher spannende und schlaue Kurse heraus, auch fĂĽr Neuzugezogene und junge Leute“, ist sich die Volkshochschulleiterin Indra KĂĽhlcke sicher. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales, Kultur, Bildung

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  • Verkehrschaos vorprogrammiert?

    RĂĽckbau der Potsdamer Allee und Baubeginn der L77neu fallen zusammen

     

    STAHNSDORF/RUHLSDORF. Am 9. Juli begann der Bau an der Kreisstraße 6960 (Potsdamer Allee) mit einer temporären Vollsperrung und zahlreichen Umleitungen. Grund dafür ist der Rückbau von 4 auf 2 Spuren mitsamt einer Sanierung des Bäkedamms.

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    Jugendliche demonstrierten am Gemeindezentrum

     

    STAHNSDORF/REGION. Seit vielen Jahren treffen sich jugendliche Rave-Fans an verschiedensten Orten, meist in Wäldern und auf verlassenen Plätzen, eigentlich fernab von Wohngebieten, um ihrer Leidenschaft, elektronischer Musik, zu fröhnen.

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    KLEINMACHNOW. Noch bis zum 30. August sind im Rathaus beachtenswerte Vogelbilder der Kleinmachnower Montagsmalerinnen zu sehen.

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  • Lösung fĂĽr MĂĽhlengrundgärten

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    RUHLSDORF. Im Zuge der Planung des Vorhabens der Stadt, hinter dem Röthepfuhl einen Park mit Spielplatz anzulegen, stellte es sich 2016 heraus: einige Gärten der Häuser im Mühlengrund reichen in das südwestlich angrenzende, der Kommune gehörende Grundstück hinein.

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  • Vielfältige Planungen

    Gewerbegebiet am Stahnsdorfer Damm wird sich bald fĂĽllen

     

    KLEINMACHNOW. Die gemeindeeigene Projektentwicklungsgesellschaft P&E betreut das kommunale Gewerbegebiet „Technik Innovation und Wissenschaft“ am Stahnsdorfer Damm.

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  • Verabschiedung des FU-Präsidenten Alt

    Feierliche AmtsĂĽbergabe an GĂĽnter M. Ziegler

     

    DAHLEM. Wer sich am Nachmittag des 6. Juli im gut besetzten Max-Kade-Auditorium des Henry-Ford-Baus umsah, fiel auf, dass so gut wie keine Studenten der Freien Universität Berlin (FU) im Saal waren.

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  • Hereinspaziert in unser Reich!

    Höfebesitzer laden am 26. August in die Altstadt ein

     

    TELTOW. Zu den beliebten kleinen Festen, die Besucher von nah und fern in die Teltower Altstadt locken, zählt der Tag der offenen Höfe. Er findet alljährlich am letzten Sonntag im August statt und erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit, denn an diesem Tag stehen den Gästen die Tore der Höfe und Gärten offen, die ihnen sonst verschlossen bleiben.

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