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BÄKE Courier Nr. 05/2018 vom 02. Mai 2018.

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Ist die Osdorfer Straße noch zu retten?

SVV stimmte Auslegungsbeschluss des Projekts "Diakonischer Stadtteil" zu

 

TELTOW. Nachdem im vergangen Jahr der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 11 b "Diakonischer Stadtteil" von den Stadtverordneten abgelehnt worden war, stand eine veränderte Version in der April-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung auf der Tagesordnung – und wurde bestätigt.

Vor allem an einer „Verlegung“ der Osdorfer Straße hatten sich in vorangegangenen Ausschusssitzungen die Gemüter erhitzt. Immerhin handelt es sich bei der Straße um eine mit den ältesten Alleen der Stadt, deren Bestand nun gefährdet sei, hieß es. Wird sie, weil sie das Areal diagonal quert, dem Bauvorhaben teilweise weichen müssen?
 Das Projekt „Diakonischer Stadtteil“ ist ein nützliches und unbedingt notwendiges für Teltow. Hier will das Evangelische Diakonissenhaus Wohnstätten für Behinderte, eine Kita und Verwaltungsgebäude errichten. Geplant sind zudem ein medizinisches Zentrum mit Krankenhaus und ein Hospiz. Auf dem Gelände soll zusätzlich – dem wachsenden Bedarf der Stadt geschuldet – ein kleines Wohngebiet entstehen. Diese Wohnhäuser werden allerdings nicht vom Diakonissenhaus selbst errichtet, sondern von einem Investor.
So weit so gut?
Für die Umsetzung des Vorhabens müsste die Osdorfer Straße, eine historische Wegeverbindung zwischen Seehof und Teltow, die vorwiegend von Radfahrern genutzt wird, teilweise überbaut werden. Ein Antrag, sie in jedem Fall als kompletten Weg zu erhalten, war auf einer früheren  SVV abgelehnt worden. Es werde zwar eine Verschwenkung des Weges geben, wichtige Teile des Radwegs würden aber erhalten bleiben, lautete damals die Stellungnahme des Diakonissenhauses. Eine Alternative sehe man nicht. Doch es gab sie.
„Wir haben dem Architekten damals Vorschläge unterbreitet, wie mit kleinen baulichen Veränderungen die Osdorfer Straße erhalten bleiben könnte“, erklärte ein Mitglied der Fraktion LINKE/Umweltaktive/BfB/Piraten. „Leider floss nichts davon in den neuen Auslegungsbeschluss ein.“
Auf der April-SVV brach dann auch nur der Vorsitzende der Fraktion, Axel Szilleweit, erneut eine Lanze für den Erhalt der Osdorfer Straße.
Bleibt abzuwarten, welche Einwendungen und Vorschläge es seitens der Bürger in dieser Sache geben wird – und inwieweit sie Berücksichtigung finden werden. Manuela Kuhlbrodt

 

Grafik: Ingenieurbüro für Stadtplanung Wieferig & Suntrop

 

Ressort: Politik, Regionales

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