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Baeke Stapel260219Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 03/2019 vom 26. Februar 2019.

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Transparenz für Mieter und Vermieter

Qualifizierter Mietspiegel für Geschosswohnungsbau erarbeitet

 

TELTOW. In unserer Wachstumskommune werden  Wohnungen dringend gesucht.

Ob Zuzügler, die sich hier niederlassen wollen, junge Familien, die sich vergrößern möchten oder Senioren, die in kleinere, aber komfortablere Wohnungen umziehen würden: Auf dem Wohnungsmarkt herrscht reger Betrieb.
Doch so mancher möchte gern vorher wissen, was bei einem Wechsel finanziell auf ihn zukommen könnte. Auskunft gibt beispielsweise ein Mietspiegel. Zwar ist es nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber den Kommunen steht solch ein Transparentdokument gut zu Gesicht. Denn Wohnungen sind ein Wirtschafts- und kein Sozialgut, sodass die Nachfrage das Angebot bestimmt. Doch gibt es bei Neuvermietung oder Mieterhöhungen Grenzen, die der Vermieter zu beachten hat.
Bereits 2010 gab es deshalb für Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf einen einfachen Mietspiegel, dessen Gültigkeit zwei Jahre betrug. 2014 erstellten dann Teltow und Kleinmachnow einen qualifizierten Mietspiegel. Dieses Dokument war ebenfalls zwei Jahre gültig und zwei weitere Jahre als einfacher Mietspiegel anwendbar.
2018 wird es nun einen neuen qualifizierten Mietspiegel geben – leider ohne Beteiligung von Stahnsdorf und Kleinmachnow. Ihn hat die Stadt Teltow, unterstützt durch den Arbeitskreis„Mietspiegel“, zu dem u.a. die Vereinigung der Mieter, Nutzer und selbstnutzenden Eigentümer „Der Teltow“ e.V. (VMNE), die Wohnungsbaugesellschaft Teltow mbH und die Teltower Wohnungsbaugenossenschaft eG gehörten, erarbeitet. Er ist speziell auf Wohnungen im Geschosswohnungsbau (Gebäude mit drei und mehr Wohnungen) zugeschnitten und für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern nicht anwendbar.
Für die Erstellung des Dokuments wurden insgesamt rund 4 200 von Vermietern bereitgestellte oder bei Mietern erhobene Nettokaltmieten herangezogen. Davon flossen in der Auswertung rund 2 800Mietwerte ein. Er beinhaltet eine Übersicht über Mieten für Wohnungen jeweils vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit, einschließlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit. Die unterschiedlichen Lagen innerhalb der Stadt wurden vernachlässigt, da mit der Unterscheidung von Baualtersgruppen zugleich Lageunterschiede innerhalb von Teltow berücksichtigt wurden. Die Einteilung erfolgte in acht Baualtersgruppen, beginnend mit Gebäuden, die vor 1948 errichtet wurden. Sie endet mit Neubauten, die zwischen 2014 und 2017 entstanden.
In einer übersichtlichen Tabelle sind alle relevanten Daten zu finden. Dr. Matthias Blunert, Geschäftsführer des VMNE zeigte sich von den im Mietspiegel zusammengefassten Zahlen nicht überrascht. Sie dokumentierten lediglich den Trend bei der Entwicklung der Mieten, meinte er.
So habe es bei Wohnungen in Gebäuden, die bis 1989 entstanden sind, in den vergangenen Jahren kaum Erhöhungen gegeben. Bei Neubauten (2014-17) dagegen läge die Kaltmiete schon knapp bei 10 Euro/m². Dass sowohl die TWG als auch die WGT moderat bei ihren Mieten geblieben seien, war ihm ein Lob wert.
Der neue qualifizierte Mietspiegel für Teltow muss vor Inkrafttreten noch von den Stadtverordneten abgesegnet werden. Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: MCK

 

Ressort: Regionales, Verkehr

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