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Baeke Stapel270318Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 04/2018 vom 27. März 2018.

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Ganz nah dran an der Stammbahn

Riesiges Interesse am Schienenanschluss in der Region beim Mobilitätsforum in Kleinmachnow

 

KLEINMACHNOW. Die Wiederbelebung der Stammbahnstrecke ist zum Greifen nah – das sagte der Konzernbeauftragte der Deutschen Bahn, Alexander Kaczmarek, beim 2. Mobilitätsforum im Kleinmachnower Rathaus.

Eingeladen hatte der Sprecher der AG Mobilität TKS/Berlin Südwest, Peter Weis. Die Diskussion um die Stammbahn prägte die Veranstaltung. „Eine der am stärksten wachsenden Regionen Deutschlands ist ein riesiges Nahverkehrsloch – soll das so bleiben?“ – Unter diesem Motto luden die Zehlendorfer und  Kleinmachnower LINKEN eine Woche später gleich wieder ins Rathaus. Dass Kleinmachnow einen Bahnanschluss braucht, darüber herrschte Einigkeit. Bürgermeister Michael Grubert begrüßte ausdrücklich den Vortrag von Alexander Kaczmarek und forderte den stärkeren Einsatz von Bund und Ländern. „Bis 2040 sollte die Schienenanbindung auf der Stammbahn-Trasse fertig gestellt sein.“
Mit der Korridor-Untersuchung i(nnovatives)2030, die die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn und der vbb unterschrieben haben, wird die zweite Wirtschaftlichkeitsstudie ermöglicht. Die Verkehrsströme sechs unterschiedlicher Varianten des Korridors auf der Stammbahn-Strecke werden verglichen. Ob eine Regionalbahn-Verbindung zwischen Brandenburg/Havel und Berlin (Hbf.) mehr Kunden anspricht, als eine S-Bahnlinie, soll so geklärt werden. Als Variante geprüft wird auch der so genannte Ringschluss mit Kreuzungsbahnhof im Europarc.
„Über Geld werde man später reden, jetzt werden Verkehrsströme betrachtet“, sagte Thomas Dill vom vbb. Das derzeitige Verfahren habe Modellcharakter, denn man könne auf fertige Planungen zurückgreifen, sobald der Bund Geld zur Verfügung stelle. Bereits völlig überlastete Straßen, Schienenwege und weitere Bevölkerungswachstumsprognosen im Großraum Berlin machen es erforderlich, dass die Bahn ihr Netz ausbaut, weil der Verkehr auf der Straße und auf der Schiene bereits jetzt an seine Grenzen stößt.
Alexander Kaczmarek war es so wichtig, in Kleinmachnow zu erklären, warum die Stammbahn-Trasse so dringend gebraucht wird, dass er seinen Urlaub verschob. Es seien die unglaublich vollen Regionalzüge auf der Stadtbahn, die Entlastung brauchen. Pendler aus dem Umland, aus Werder oder der Stadt Brandenburg drängen auf eine zweite Ost-West-Achse. „Beim Vergleich der Reisezeiten wollen die Menschen nicht mehr Autos oder andere skurrile Fahrmittel nutzen“, versicherte der Bahnmanager. „Kleinmachnow ist ähnlich strukturiert wie Zehlendorf und da käme auch keiner auf die Idee, auf die S1 verzichten zu wollen.“ Güterverkehr werde auf dieser Strecke quer durch Berlin nicht abgewickelt. Kurzfristig könne er sich vorstellen, die Situation der Pendler mit einer Regionalverbindung von Wannsee über Mexikoplatz und weiter auf der Stammbahn bis Hauptbahnhof zu verbessern. Die Strecke ohne einen Halt im Europarc oder in Kleinmachnow wiederzubeleben, sei aber undenkbar. Zehlendorfs Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski zeigte sich skeptisch, weil die Züge nur durch Zehlendorf durchfahren könnten. Ähnlich sah es der Landschaftsschutzverein. Die Gegner der Stammbahn kritisierten die Pläne sogar als Steuerverschwendung. Ende 2018 hofft die Bürgerinitiative pro Stammbahn auf erste Ergebnisse der Korridor-Untersuchung. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Verkehr, Regionales

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  • Verkehrsvisionen 2030

    Ideen und Debatten auf dem 2. Mobilitätsforum

     

    KLEINMACHNOW. Kurz nach neun Uhr versuchten am 17. März über 80 Zuschauer im Rathaussaal, dem schnellen „Prioritätenvortrag“ von Peter Weis aus der Lokalen Agenda Kleinmachnow zu folgen.

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  • Ganz nah dran an der Stammbahn

    Riesiges Interesse am Schienenanschluss in der Region beim Mobilitätsforum in Kleinmachnow

     

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  • Ideen für neue Fahrradrouten

    Radfahrkonzepte auf dem Mobilitätsforum

     

    KLEINMACHNOW. Obwohl das Thema Fahrradverkehr auf dem 2. Mobilitätsforum erst am Nachmittag in vier Vorträgen behandelt wurde, war es seit dem Morgen präsent. So bemängelte Peter Weis von der Kleinmachnower Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) die Sicherheit der Stellplätze am S-Bahnhof Teltow Stadt.

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  • Transparenz für Mieter und Vermieter

    Qualifizierter Mietspiegel für Geschosswohnungsbau erarbeitet

     

    TELTOW. In unserer Wachstumskommune werden  Wohnungen dringend gesucht.

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  • Marina-Eröffnung verzögert sich

    Statt Hafengebäude zunächst Containerbauten

     

    TELTOW. Das Abrutschen der Böschung auf der Westseite des Hafenbeckens (s. BÄKE Courier 2/18) zeitigt nun doch größere Folgen für den Bauverlauf. Die für den Saisonstart im Juni 2018 geplante Eröffnung des Freizeithafens wird sich um ein paar Monate verzögern.

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  • Geschichte von unten

    180 Funde im Alten Dorf – von Keramik der Jungbronzezeit bis zu einer rätselhaften Konstruktion

     

    KLEINMACHNOW. „90 Prozent des Bodendenkmals 30449 im Alten Dorf sind erfasst“ – so stellte die mit den archäologischen Grabungen auf dem ehemaligen Gutsgelände beauftragte Firma ABD Dressler im Gemeindehaus der Kirche im Jägerstieg ihre Ergebnisse vor.

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  • Vom Ziegenstall zur etablierten Privatschule

    Eine Erfolgsgeschichte in Gambia

     

    WANNSEE/ZEHLENDORF. „Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, im Urlaub in ein anderes Land zu fliegen.“ Seit den 1990ern ist die ehemalige KITA-Leiterin Waldraute Hölter rund um Wannsee unterwegs, um von einem Schulprojekt in Gambia zu berichten, das sie bereits elfmal besucht hat.

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