Header 2016 1



+ + + Neuer BÄKE Courier erscheint am 28. August, Redaktionsschluss: 23. August. + + +

Baeke Stapel310718Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 08/2018 vom 31. Juli 2018.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben aus dem Archiv lesen


bc-news Header4

 

Erste Pläne fürs Fath-Gelände

Rege Beteiligung an öffentlicher Diskussion zur umstrittenen Wohnbebauung am Stahnsdorfer Damm

 

KLEINMACHNOW. Sollen auf dem so genannten Fath-Gelände Wohnungen gebaut oder weiteres Gewerbe angesiedelt werden?

Mitte Januar hatte die Bauverwaltung Kleinmachnowerinnen und Kleinmachnower zum Mitreden, Nachfragen und Anregen ins Rathaus eingeladen – und ausdrücklich betont, dass die städtebauliche Entscheidung die Gemeindevertreter treffen. „Das Bauplanänderungsverfahren ist bereits wegen des Lärmgutachtens modifiziert worden. Es wird nun einen städtebaulichen Wettbewerb geben, in den die heutigen Ergebnisse einfließen werden“, erklärte Dr. Birgit Scholz das Verfahren.

Nach den ersten Plänen soll das Gewerbe neben dem Eichenhof auf die gegenüberliegende Seite direkt an die Autobahn umziehen und als drei- bis viergeschossiger Lärmriegel die angedachten Mehrfamilienhäuser schützen. Zusätzlich käme eine neun Meter hohe Lärmschutzwand vor die Wohngebäude, denn sie liegen in dem Bereich, in dem die Lärmgrenzen überschritten werden. Auch die Ausrichtung der Wohnungen soll dem Schutz vor Lärm Rechnung tragen.

Eine der ersten Fragen aus der zahlreich erschienen Bürgerschaft lautete: Wer will denn so etwas? Die Verkehrswege werden verdichtet, die Menschen trauen sich nicht raus, überall Lärmschutzwände, der Ort wirke doch jetzt schon wie tot, kritisierte der Fragesteller. Er wünsche sich an diesem Ort Gewerbe-Ansiedlungen, von denen auch die Kleinmachnower etwas hätten.

Berlin und die Region wachsen. Wohnungen im Gewerbegebiet am Stahnsdorfer Damm zu errichten, wird von der Projektentwicklungsgesellschaft (P&E), und den Fraktionen der SPD und der Linken vorangetrieben. Bauamtsleiter Jörg Ernsting unterstrich den Vorteil des Projektes: das Fath-Gelände sei bereits versiegelte Fläche. Klaus-Jürgen Warnick, Aufsichtsratsmitglied der gemeindeeigenen P&E und Fraktionsvorsitzender der Linken, nannte das aus seiner Sicht wichtigste Argument, den Bebauungsplan zu ändern: „Die Eigentümer des Fath-Geländes würden die Altlasten nicht beseitigen, wenn sie durch die zukünftige Nutzung der Fläche diese Ausgaben von gut einer Million Euro nicht wieder hereinbekämen.“ „Müssten also die zukünftigen Mieter die Altlasten-Bereinigung bezahlen?“ fragte eine Kleinmachnowerin und wollte weiter wissen, was der Wohnraum dort kosten würde.

Seit 2002 steht das Gelände, das in den 30er Jahren als Fuhrpark und Autowerkstatt bebaut wurde, leer und verschandelt die Umgebung. P&E Geschäftsführer Martin Rahn informierte, dass sämtliche Ruinen mittlerweile abgerissen seien und mit hoher fachmännischer Qualität unter Aufsicht des Landkreises der Boden ausgetauscht werden könne.

Kleinmachnow hat einen Lärmaktionsplan festgelegt, erinnerte ein Kleinmachnower und löste eine Debatte um einen Antrag aus, den Autobahnlärm durch Geschwindigkeitsreduzierung nachts auf Tempo 80 zu ermöglichen. Die Erfolgsaussichten dafür seien mit zusätzlicher Wohnbebauung keinesfalls besser. Ein Leuchtturmprojekt mit Photovoltaik-Anlagen und eigener Strom-Erzeugung solle die dem Klimaschutz verpflichtete Gemeinde an dieser Stelle umsetzen, um eine positive Identifikation mit einem neuen Wohnviertel zu ermöglichen, mahnte der junge Kleinmachnower. Transparenz, eine Bedarfsanalyse, Infrastruktur-Investitionen in Kitas, Schulen und Straßen vermissten die an der Beteiligung interessierten Kleinmachnower vor allem. Gesine Michalsky

 

Foto: Städtebauliche Planungsstudie für den Stahnsdorfer Damm von Nägliarchitekten

 

Ressort: Regionales

BC Angebot Header

 

WM-Mitgliedschaft im Sportforum Kleinmachnow

Sportforum2

 

 

 


 Angebot der Woche: Hier ist Platz für Ihre Werbung!


Flyer Angebot

bc-themen Header2

  • Verkehrschaos vorprogrammiert?

    Rückbau der Potsdamer Allee und Baubeginn der L77neu fallen zusammen

     

    STAHNSDORF/RUHLSDORF. Am 9. Juli begann der Bau an der Kreisstraße 6960 (Potsdamer Allee) mit einer temporären Vollsperrung und zahlreichen Umleitungen. Grund dafür ist der Rückbau von 4 auf 2 Spuren mitsamt einer Sanierung des Bäkedamms.

    Weiterlesen...  
  • Platz zum Feiern gesucht

    Jugendliche demonstrierten am Gemeindezentrum

     

    STAHNSDORF/REGION. Seit vielen Jahren treffen sich jugendliche Rave-Fans an verschiedensten Orten, meist in Wäldern und auf verlassenen Plätzen, eigentlich fernab von Wohngebieten, um ihrer Leidenschaft, elektronischer Musik, zu fröhnen.

    Weiterlesen...  
  • Alle Vögel sind schon da

    Bunt- und Grünspecht, Eule, Eichelhäher, Dompfaff, Amsel oder Rotkehlchen – die Montagsmalerinnen zeigen Vogelporträts im Rathaus

     

    KLEINMACHNOW. Noch bis zum 30. August sind im Rathaus beachtenswerte Vogelbilder der Kleinmachnower Montagsmalerinnen zu sehen.

    Weiterlesen...  
  • Lösung für Mühlengrundgärten

    Flächen-„Überhang“ kann gepachtet werden

     

    RUHLSDORF. Im Zuge der Planung des Vorhabens der Stadt, hinter dem Röthepfuhl einen Park mit Spielplatz anzulegen, stellte es sich 2016 heraus: einige Gärten der Häuser im Mühlengrund reichen in das südwestlich angrenzende, der Kommune gehörende Grundstück hinein.

    Weiterlesen...  
  • Vielfältige Planungen

    Gewerbegebiet am Stahnsdorfer Damm wird sich bald füllen

     

    KLEINMACHNOW. Die gemeindeeigene Projektentwicklungsgesellschaft P&E betreut das kommunale Gewerbegebiet „Technik Innovation und Wissenschaft“ am Stahnsdorfer Damm.

    Weiterlesen...  
  • Verabschiedung des FU-Präsidenten Alt

    Feierliche Amtsübergabe an Günter M. Ziegler

     

    DAHLEM. Wer sich am Nachmittag des 6. Juli im gut besetzten Max-Kade-Auditorium des Henry-Ford-Baus umsah, fiel auf, dass so gut wie keine Studenten der Freien Universität Berlin (FU) im Saal waren.

    Weiterlesen...  
  • Hereinspaziert in unser Reich!

    Höfebesitzer laden am 26. August in die Altstadt ein

     

    TELTOW. Zu den beliebten kleinen Festen, die Besucher von nah und fern in die Teltower Altstadt locken, zählt der Tag der offenen Höfe. Er findet alljährlich am letzten Sonntag im August statt und erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit, denn an diesem Tag stehen den Gästen die Tore der Höfe und Gärten offen, die ihnen sonst verschlossen bleiben.

    Weiterlesen...  

       bc gewinnspiel button    
Hier die Gewinner des letzten BÄKE Courier-Rätsels!

        Twitterbutton  Folgen Sie uns auf Twitter!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok