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Baeke Stapel040717Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 11/2017 vom 04. Juli 2017.

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Heftige Auseinandersetzung um Flächenutzungsplan

Wohngebiet am Stahnsdorfer Damm und Bauhof-Fusion finden knappe Mehrheit in der Gemeindevertretung

 

KLEINMACHNOW. Mit einer knappen Mehrheit stimmte die Gemeindevertretung für die Änderung des Flächennutzungsplans beiderseits des Stahnsdorfer Damms.

Dies war nur möglich, weil  Bauamtsleiter Jörg Ernsting den Sportplatz-Standort überarbeitet hat. Der wird jetzt von der BAB weggerückt, ohne dass Gewerbegrundstücke davon berührt werden – eine Reaktion auf die Einwendungen des sachkundigen Einwohners Michael Braun, von der Bürgerinitiative BIK. Er kritisierte das Schallgutachten und die Rodung eines Wäldchens. 4000 Quadratmeter Waldfläche werden nun durch die Verschiebung des Sportplatzes gerettet.
Der muss nun mit Zeitdruck in diesem Jahr beantragt werden und darf nur mit Kunstrasen gebaut werden, sonst entfalle die Förderung, berichtete der Bürgermeister von einem Gespräch mit den zuständigen Behörden und dem „rsv“ in Potsdam. Nebengebäude  werden nicht gefördert.
Heftig debattiert wurde das geplante Wohngebiet am Stahnsdorf Damm. Während sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Bültermann leidenschaftlich für den Bau von bezahlbaren Wohungen einsetzte – „dafür werden wir kämpfen“ – unterstrich Thomas Singer von den Linken, dass „Fachkräfte im Ort nur zu bekommen sind, wenn wir ihnen Wohnungen anbieten können“. Die Fraktionsvorsitzende der CDU, Angelika Scheib, hielt dagegen, dass Fachkräfte zu viel verdienen, um im geförderten Wohnungsbau zu wohnen. Vor allem lehne man das Projekt aber wegen der fehlenden finanziellen Transparenz ab. Das Grundstück werde subventioniert und der Mietpreis muss für einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund acht Euro bezuschusst werden. „Ohne zu wissen, was die Gemeinde das kostet, lehnen wir das Vorhaben ab“, entgegnete Scheib. Ablehnung kam auch von der BIK, für die Katharina Storch sagte: „Das ist Wohnungsbau wie in einer Flugschneise. Das ist unverantwortlich.“ Roland Templin warf den Befürwortern Zynismus vor, weil hier Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, direkt an der Autobahn wohnen sollen. „Klein Moskau hätte entwickelt werden können, das haben Sie abgelehnt“, erinnerte der Fraktionsvorsitzende der BIK. Unbehagen kam auch von den Grünen. Andrea Schwarzkopf sprach sich dafür aus, das Bodengutachten für das Fath-Gelände im Internet zu veröffentlichen. Klaus-Jürgen Warnick von den Linken legte Wert auf die Feststellung, dass gerade dieses Grundstück nur nach strengster Kontrolle durch den Landkreis bebaut werden dürfte.
Erhebliche Ungereimtheiten fand Uda Bastians von der CDU beim positiven Gutachten zur Zusammenlegung der Bauhöfe von Teltow und Kleinmachnow. Das Gutachten sei es nicht wert, dass man es überarbeite, sprang ihr Raoul Schramm von den Piraten bei. Er begründete seine Zustimmung zur Fusion der Bauhöfe damit, dass dies eine politische Entscheidung sei. „Das ist ein wirtschaftlicher Blindflug,  der für eine symbolische Zusammenarbeit mit Teltow eingegangen wird“, entgegnete Bastians. Bürgermeister Grubert gab sich auf die Beteiligung Stahnsdorfs am gemeinsamen Bauhof angesprochen kämpferisch: „Wenn der Bürgermeister sich nicht endgültig bis zum 1. Juni äußert, hat sich die Zusammenarbeit erledigt.“ Gesine Michalsky

 

Bild: GM

 

Ressort: Politik, Regionales

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  • Bienen war das Wetter zu schlecht

    So wenig Honig wie in diesem Jahr wurde in TKS noch nicht gesammelt

     

    KLEINMACHNOW/REGION. Auch Bienen mögen Regengüsse, wie sie Ende Juni Anfang Juli herunterkamen, nicht. Fast wäre sogar der Tag der offenen Imkereien dem Wetter zum Opfer gefallen. Doch der Vorsitzende des regionalen Imkerverbandes, Bodo Wackrow, trotzte dem Wetter und am 1. Juli kamen einige interessierte Gäste in seine Imkerei am Teltowkanal in der Nähe der Schleuse.

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  • Sicherheitstag fand großen Zulauf

    Bürger informierten sich über Schutz vor Einbruchdiebstählen

     

    TELTOW. Für die Einbrecher ist es Routine: Mit wenigen Griffen haben sie die Terrassentür des neuen Eigenheims aufgehebelt. Der Weg ins Haus ist frei. Das Suchen nach Wertgegenständen dauert nur Minuten. Doch diesmal ziehen die Diebe fluchend, aber ohne Beute ab.

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  • „Paul“ und „Rasmus“ tobten sich aus

    Kameraden der Feuerwehr im Dauereinsatz

     

    TELTOW. Ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen würde, brachte uns der vergangene Monat. Nach Sturmtief Paul, das sich am 22. Juni auch in unserer Region austobte, folgte am 29. Juni Regentief Rasmus, das uns Dauerregen mit zeitweise sintflutartigen Niederschlägen bescherte.

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  • Vorwiegend praktisch

    TECCI 2017 an junge Forscher vergeben

     

    TELTOW. Eingebettet in den Treffpunkt Wirtschaft – innovativ, fand am 29. Juni im Ernst-von-Stubenrauch-Saal im Neuen Rathaus die Präsentation der Ergebnisse und die Preisverleihung TECCI 2017 statt.

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  • Grabenloses Verlegen

    Eine Baustelle, bei der die Technik den Spaten ersetzt

     

    KLEINMACHNOW. Eine halbe Stunde auf das Trinkwasser aus der Leitung verzichtet, dann hängt der Hausanschluss an einem neuen Polyethylen-Rohr – die Technik macht‘s möglich. Für die Kunden und die Umwelt so störungsfrei wie möglich, möchte die Märkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) das Trinkwasserleitungsnetz in unserer Region erneuern.

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  • Masterplan für den neuen Kiez

    Neues Wohngebiet wartet auf Baustart

     

    LICHTERFELDE. Günstige Wohnungen werden auch in der Hauptstadt knapp. Das gilt besonders für den reichen Bezirk Steglitz-Zehlendorf, in dem der durchschnittliche Quadratmeterpreis inzwischen bei 11 Euro liegt. In Lichterfelde, mit rund 10 Euro, wird seit Jahren um ein geplantes, neues Wohngebiet gestritten (siehe BC 12/16).

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  • Werder feiert mit „Glasperlenspiel“ und Festumzug

    1317: Erste urkundliche Erwähnungen zu Fischereirechten

     

    WERDER. Mit ihrer auf einer Havel-Insel gelegenen Altstadt und ihren Höhenzügen ist die Stadt Werder immer einen Ausflug wert – und in diesem Sommer kann man die Stadt beim Festprogramm zu ihrer 700-Jahr-Feier sogar auf ganz neue Art kennenlernen.

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