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Teltow boomt

Die Brandenburger Entwicklungswende geht auch von der Region am Teltowkanal aus


REGION/TELTOW. Was die Forscher des Berlin-Institutes fĂŒr Bevölkerung und Entwicklung Ende Januar bei der Veröffentlichung ihrer Studie „Im Osten auf Wanderschaft“ verkĂŒndeten, las sich wie eine kleine Sensation: Der Osten Deutschlands wĂ€re auf dem Weg zum Einwanderungsland. Nach Jahrzehnten des AbwĂ€rtstrends gĂ€be es endlich eine Kurswende in der Einwohnerzahl. Die Abwanderung sei beendet – aber eigentlich nur in den großen StĂ€dten.

Nach der Auswertung von rund 2.700 Gemeinden wĂ€re jetzt klar, dass GroßstĂ€dte wie Leipzig wie ein Magnet auf junge Menschen wirke und sich auch mittelgroße StĂ€dte inzwischen stabilisieren können. Dabei boomt weiterhin der „SpeckgĂŒrtel“ rund um Berlin und Potsdam. Zwischen 2008 und 2013 hĂ€tten die Gemeinden hier gegenĂŒber dem Brandenburger Land deutlich zugelegt, besonders im SĂŒden von Berlin. Konkret hießt das aber auch, dass nur 15 Prozent der ostdeutschen Gemeinden mehr Zu- als FortzĂŒge erlebten – Teltow vorneweg.

Keine Stadt wuchs im letzten Jahr deutschlandweit so stark wie sie. Sie ĂŒberschritt die magische 25.000 Einwohnergrenze und ist nun die bevölkerungsreichste Stadt im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das zeigt sich auch an den Immobilienpreisen. Die Website wohnungsboerse.net nennt im Februar fĂŒr 100 qm die stattliche Durchschnittssumme von rund 2.600 Euro. Damit liegt Teltow nicht nur ĂŒber dem Brandenburger, sondern auch ĂŒber dem Deutschlandschnitt.

WĂ€hrend Teltow im letzten Jahr die Berlin-Anbindung nutzte und Stahnsdorf die 15.000-Einwohner-Marke knacken konnte, stagnierte Kleinmachnow bei rund 20.600 BĂŒrgern. Kleinmachnow wird gar vom Berlin-Institut auf den zehnten Platz der „Flop Ten“ der Jugendverlierer gesetzt: Die 18-24jĂ€hrigen wĂŒrden vorrangig abwandern (86 pro 1.000 Einwohner). Dass sie kaum bezahlbaren Wohnraum vorfinden, ist einer der GrĂŒnde dafĂŒr.

FĂŒr das Bevölkerungsplus in Teltow und Stahnsdorf sind nicht zuletzt die rund 1.000 FlĂŒchtlinge, die inzwischen in beiden Orten unterkommen sind, verantwortlich. Deren Ansiedlung rĂ€t Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts, auch lĂ€ndlichen Gemeinden, die besonders von der Abwanderung betroffen sind. Auf diese Weise könnten Schulen vor der Schließung bewahrt werden, neue Unternehmen entstehen und Leerstand in Wohnungen verwandelt werden. Dabei mĂŒsse auch die UnterstĂŒtzung der LĂ€nder gewĂ€hrleistet sein, erklĂ€rte Klingholz. Conrad Wilitzki

 

Diagramm: BC, Einwohnerzahlen laut Amt fĂŒr Statistik Berlin-Brandenburg

 

Ressort: Wirtschaft, Regionales

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  • Ärger in der Idylle

    Unmut am GĂŒterfelder Haussee

     

    GÜTERFELDE. Sucht man nach dem GĂŒterfelder See im Internet, findet man u.a. diesen Eintrag: „Der GĂŒterfelder Haussee gilt wegen seiner Waldlage und idyllischen Badestelle als ‚Perle der Parforceheide‘. Gelegen zwischen Potsdam und Großbeeren gilt er als Geheimtipp (
)“. (Quelle: visity.de)

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  • Auf wackligen Brettern

    Landgericht verhindert einen vernĂŒnftigen Bootssteg fĂŒr den Ruderclub KST

     

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  • Auf dem Weg zum „BĂ€ke-Quartier“

    Bonava baut Mehrgeschosser an der östlichen KĂŒlzstraße

     

    STAHNSDORF. Die  Bonava Wohnbau GmbH wird an der SĂŒdseite der östlichen Wilhelm-KĂŒlz-Straße ein neues Wohnquartier errichten. Dazu wird seit einigen Wochen auf dem GelĂ€nde Baufreiheit geschaffen.

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  • Älteste und neueste Kirche nebeneinander

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    KLEINMACHNOW. Das neue Kirchenhaus im Alten Dorf erfĂŒllt einen Wunsch ziemlich  perfekt: Es wirkt von außen zurĂŒckhaltend und klein, von innen dagegen hell, groß und offen fĂŒr die Umgebung.

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    Umbauprojekte am S-Bahnhof Zehlendorf gehen an den Start

     

    ZEHLENDORF. Im Rathaus Zehlendorf fand am 7. Mai eine BĂŒrgerversammlung mit 60 Teilnehmern der neuen BĂŒrgerinitiative (BI) Zehlendorf statt. Diese ist jetzt als Projekt Teil des Vereins „Changing Cities“.

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  • Wie aus den Kammerspielen ein ehrenwertes Haus wurde

    Die Erwachsenengruppe der Musical Manufaktur: Theater von Kleinmachnowern fĂŒr Kleinmachnower

     

    KLEINMACHNOW. „Das ehrenwerte Haus“ heißt die zweite Produktion der Musical Manufaktur in den Kammerspielen, die auf Humor setzt und damit gut ankam. Einfach eine professionelle Inszenierung mit Laien-Darstellern, die alles gaben und sich viel Sympathie beim zahlreich erschienenen Publikum erspielten.

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