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Baeke Stapel310718Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 08/2018 vom 31. Juli 2018.

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Teltow boomt

Die Brandenburger Entwicklungswende geht auch von der Region am Teltowkanal aus


REGION/TELTOW. Was die Forscher des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung Ende Januar bei der Veröffentlichung ihrer Studie „Im Osten auf Wanderschaft“ verkündeten, las sich wie eine kleine Sensation: Der Osten Deutschlands wäre auf dem Weg zum Einwanderungsland. Nach Jahrzehnten des Abwärtstrends gäbe es endlich eine Kurswende in der Einwohnerzahl. Die Abwanderung sei beendet – aber eigentlich nur in den großen Städten.

Nach der Auswertung von rund 2.700 Gemeinden wäre jetzt klar, dass Großstädte wie Leipzig wie ein Magnet auf junge Menschen wirke und sich auch mittelgroße Städte inzwischen stabilisieren können. Dabei boomt weiterhin der „Speckgürtel“ rund um Berlin und Potsdam. Zwischen 2008 und 2013 hätten die Gemeinden hier gegenüber dem Brandenburger Land deutlich zugelegt, besonders im Süden von Berlin. Konkret hießt das aber auch, dass nur 15 Prozent der ostdeutschen Gemeinden mehr Zu- als Fortzüge erlebten – Teltow vorneweg.

Keine Stadt wuchs im letzten Jahr deutschlandweit so stark wie sie. Sie überschritt die magische 25.000 Einwohnergrenze und ist nun die bevölkerungsreichste Stadt im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das zeigt sich auch an den Immobilienpreisen. Die Website wohnungsboerse.net nennt im Februar für 100 qm die stattliche Durchschnittssumme von rund 2.600 Euro. Damit liegt Teltow nicht nur über dem Brandenburger, sondern auch über dem Deutschlandschnitt.

Während Teltow im letzten Jahr die Berlin-Anbindung nutzte und Stahnsdorf die 15.000-Einwohner-Marke knacken konnte, stagnierte Kleinmachnow bei rund 20.600 Bürgern. Kleinmachnow wird gar vom Berlin-Institut auf den zehnten Platz der „Flop Ten“ der Jugendverlierer gesetzt: Die 18-24jährigen würden vorrangig abwandern (86 pro 1.000 Einwohner). Dass sie kaum bezahlbaren Wohnraum vorfinden, ist einer der Gründe dafür.

FĂĽr das Bevölkerungsplus in Teltow und Stahnsdorf sind nicht zuletzt die rund 1.000 FlĂĽchtlinge, die inzwischen in beiden Orten unterkommen sind, verantwortlich. Deren Ansiedlung rät Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts, auch ländlichen Gemeinden, die besonders von der Abwanderung betroffen sind. Auf diese Weise könnten Schulen vor der SchlieĂźung bewahrt werden, neue Unternehmen entstehen und Leerstand in Wohnungen verwandelt werden. Dabei mĂĽsse auch die UnterstĂĽtzung der Länder gewährleistet sein, erklärte Klingholz. Conrad Wilitzki

 

Diagramm: BC, Einwohnerzahlen laut Amt fĂĽr Statistik Berlin-Brandenburg

 

Ressort: Wirtschaft, Regionales

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  • Verkehrschaos vorprogrammiert?

    RĂĽckbau der Potsdamer Allee und Baubeginn der L77neu fallen zusammen

     

    STAHNSDORF/RUHLSDORF. Am 9. Juli begann der Bau an der Kreisstraße 6960 (Potsdamer Allee) mit einer temporären Vollsperrung und zahlreichen Umleitungen. Grund dafür ist der Rückbau von 4 auf 2 Spuren mitsamt einer Sanierung des Bäkedamms.

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  • Platz zum Feiern gesucht

    Jugendliche demonstrierten am Gemeindezentrum

     

    STAHNSDORF/REGION. Seit vielen Jahren treffen sich jugendliche Rave-Fans an verschiedensten Orten, meist in Wäldern und auf verlassenen Plätzen, eigentlich fernab von Wohngebieten, um ihrer Leidenschaft, elektronischer Musik, zu fröhnen.

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  • Alle Vögel sind schon da

    Bunt- und Grünspecht, Eule, Eichelhäher, Dompfaff, Amsel oder Rotkehlchen – die Montagsmalerinnen zeigen Vogelporträts im Rathaus

     

    KLEINMACHNOW. Noch bis zum 30. August sind im Rathaus beachtenswerte Vogelbilder der Kleinmachnower Montagsmalerinnen zu sehen.

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  • Lösung fĂĽr MĂĽhlengrundgärten

    Flächen-„Überhang“ kann gepachtet werden

     

    RUHLSDORF. Im Zuge der Planung des Vorhabens der Stadt, hinter dem Röthepfuhl einen Park mit Spielplatz anzulegen, stellte es sich 2016 heraus: einige Gärten der Häuser im Mühlengrund reichen in das südwestlich angrenzende, der Kommune gehörende Grundstück hinein.

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  • Vielfältige Planungen

    Gewerbegebiet am Stahnsdorfer Damm wird sich bald fĂĽllen

     

    KLEINMACHNOW. Die gemeindeeigene Projektentwicklungsgesellschaft P&E betreut das kommunale Gewerbegebiet „Technik Innovation und Wissenschaft“ am Stahnsdorfer Damm.

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  • Verabschiedung des FU-Präsidenten Alt

    Feierliche AmtsĂĽbergabe an GĂĽnter M. Ziegler

     

    DAHLEM. Wer sich am Nachmittag des 6. Juli im gut besetzten Max-Kade-Auditorium des Henry-Ford-Baus umsah, fiel auf, dass so gut wie keine Studenten der Freien Universität Berlin (FU) im Saal waren.

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  • Hereinspaziert in unser Reich!

    Höfebesitzer laden am 26. August in die Altstadt ein

     

    TELTOW. Zu den beliebten kleinen Festen, die Besucher von nah und fern in die Teltower Altstadt locken, zählt der Tag der offenen Höfe. Er findet alljährlich am letzten Sonntag im August statt und erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit, denn an diesem Tag stehen den Gästen die Tore der Höfe und Gärten offen, die ihnen sonst verschlossen bleiben.

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